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Dienstag, 24. Dezember 2013

24. Türchen: Micromuffins

Statt mit riesigen Kuchen zu beeindrucken, kann man auch in Microgröße punkten: Klitzekleine Muffins mit Liebe und Pfiff schmecken nämlich allen, vom Kleinkind bis zur Oma. Und wer keinen Kuchen mag, der verzehrt die Leckerlis eben als Pralinchen!

Zutaten

für ca. 60 Stück

60 Pralinenhülsen aus Metall

50g Gemahlenen Mandeln150g Mehl
1TL Backpulver
1 Ei
40g Zucker
40ml Sonnenblumenöl
35ml Rum
45ml Kondensmilch 7,5% Fett
80ml Milch
100g dunkle Kuvertüre
Dekoration z.B. Oblatensterne (Lidl)




Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Mehl, Mandeln, Backpulver mischen.
  3. Ei mit Zucker und Öl sowie mit Rum, Kondesmilch und Milch verquirlen.
  4. Flüssige und trockenen Zutaten vermischen - der Teig ist recht flüssig.
  5. Mit einem Spritz- oder Gefrierbeutel in die Pralinenförmchen füllen.
  6. Auf der untersten Schiene des Ofens für 10 bis 15 Minuten backen.
  7. Kuvertüre hacken und überm Wasserbad schmelzen.
  8. Fertige, abgekühlte Micromuffins in die Schokolade tauchen und anschließend verzieren.
Zeit: 1,5 Stunde
Kosten: $
Schwierigkeit: **

Montag, 23. Dezember 2013

22. Türchen: Minigugl Schoko-Zimt

Noch ein anderes Rezept für die kleinen Kuchenpralinen gibt es heute in der Schok-Zimt-Variante - ein toller Genuss für alle Fans kleiner, feiner Kuchen!

Zutaten

für 18 Gugl

30g Zartbitterkuvertüre
75g Butter, zimmerwarm
75g Puderzucker
5g Zimt
75g Mehl
1 Ei
1 EL Backkakao, gesiebt
3 Tropfen Bittermandelaroma





Zubereitung

  1. Ofen vorheizen auf 180°C Umluft.
  2. Butterm Zucker, Ei, Zimt und Mehl in einer Schüssel gut vermischen.
  3. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen.
  4. Kuvertüre in den Teig rühren.
  5. Teig mit dem Spritzbeutel in die Mulden füllen.
  6. 10 bis 15 Minuten backen.

Zeit: 20 Minuten + 15 Minuten Backzeit
Schwierigkwit: *
Kosten: $

.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

11. Türchen: Waffeln

Waffeln sind lecker, aber meist sehr fettreich. Deshalb hier ein Rezept, das mit weniger Butter auskommt und trotzdem super schmeckt!

Zutaten

für 12 Waffeln

300g Mehl
60g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
3/8l Milch
1 TL Vanillezucker
1/2 Pk. Backpulver
100g Butter
etwas Fett für das Waffeleisen





Zubereitung

  1. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  2. Milch und Eier auf Zimmertemperatur bringen und dann miteinander verquirlen.
  3. Zucker, Vanillezucker und Salz in die Milchmischung geben. Gut umrühren.
  4. Butter hinzugeben und alles sehr gut vermischen.
  5. Mehl und Backpulver in die Mischung sieben.
  6. 20 Minuten ruhen lassen.
  7. Waffeleisen auf mittlerer Stufe anheizen und leicht fetten - am besten mit einem Backpinsel.
  8. Eine Kelle Teig in die Mitte des Eisens geben.
  9. Die Waffeln sind je nach Waffeleisen unterschiedlich schnell fertig. Sie sollten goldbraun sein. Am besten man achtet auf den entweichenden Dampf, der aus dem Eisen strömt, wenn frischer Teig hineinkommt. solange er noch entweicht, sind ide Waffeln in der Regel nicht fertig. Allerdings hängt dies etwas von eurem Gerät ab.
  10. Die fertigen Waffeln bitte nicht stapeln, denn sonst werden sie weich. Besser auf ein Kuchengitter legen, da bleiben sie schön knusprig.
Kosten $
Schwierigkeit *
Dauer 40 Minuten

Dienstag, 10. Dezember 2013

9. Türchen: Minigugl Joghurt-Schoko

Minigugl sind ja gerade das IN-Gebäck in Deutschland und stellen ein Zwischenglied zwischen Praline und Kuchen dar. Sie sind so klein, dass man meinen könnte, es handle sich um Puppenküchlein! Selbst wer keine Gugl-Form besitzt, kann die Teige backen: Entweder man füllt den Teig in die Mulden eines Mini-Muffinblechs oder man nimmt die kleinen Metallkäppchen, die man für selbstgemachte Pralinen nutzen kann und bäckt kleine Micromuffins. Probiert einfach, was euch am besten gefällt oder investiert in ein Gugl"blech" - für Freunde außergewöhnlicher Hingucker auf der Kaffetafel lohnt sich die Invenstion allemal!

Zutaten 

für 18 Minigugl

50g weiche Butter
50g Puderzucker
1 TL Vanillezucker oder 2 Tropfen Vanillearoma
80g gesiebtes Mehl
1 bis 2 EL Schokostreusel Zartbitter oder Vollmilch
85g Naturjoghurt
1 Ei (Gr. S oder M)
100g Kuvertüre Vollmilch
Öl und etwas Mehl für die Form
Spritzbeutel oder Gefrierbeutel

Zubereitung

  1. Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren.
  2. Ei und Joghurt untermischen.
  3. Mehl in die Masse sieben und alles gut durchrühren.
  4. Streusel unterrühren.
  5. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  6. Guglform mit Öl einpinseln und leicht bemehlen.
  7. Teig in den Spritzbeutel (Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) geben und in die Guglmulden spritzen, so dass möglichst keine Löcher entstehen.
  8. Gugl ca. 10 bis 12 Minuten backen.
  9. Form abkühlen lassen.
  10. Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen.
  11. Gugl aus der Form drücken und mit Kuvertüre betreufeln.


Kosten: $
Schwierigkeit: **
Zeit: 25 Minuten

Montag, 9. September 2013

Pancakes

Es ist Sonntagfrüh. Das Kind und der Göttergatte schlafen noch und ich geistere nach längerem Schlafmangel in die Küche. Da kommt mir ein Gedanke: Jetzt Pancakes, das wär's doch! Aber wie gehen die Teilchen doch gleich noch? Hmmmm...

Hier ein Orientierungsbild für die Teigkonstistenz..

Oben rechts ein hübsch gebräuntes Exemplar, daneben 2, die schon kurz vor dem Umdrehen sind und unten rechts ein ganz frisch in die Pfanne gegossener Pfannkuchen...

Hier nochmal ein genaueres Bild wegen der Bläschen. So in etwa sollte euer Pancake kurz vor dem Wenden aussehen.


Zutaten:

für 8 bis 10 Pancakes je nach Größe


3 Eier Größe M
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
etwas Butterschmal zum Ausbacken
kohlensäurehaltiges Wasser
ca. 7 - 8 EL Mehl (gehäuft)

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Salz gut verquirlen.
  2. Dann etwas Sprudelwasser hinzufügen. Dadurch schäumen die Eier und die Mischung wird sehr luftig. Wieviel ihr braucht ist schwer zu sagen, hängt etwas vom Kohlensäuregehalt und euren Eiern ab. Ich schätze es sind etwas mehr als 2-3 Schnapsgläser voll Sprudelwasser gewesen. Die Masse sollte jedenfalls sichtbar aufschäumen und wesentlich voluminöser wirken.
  3. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise untermischen, dabei nicht zu stark rühren. Wenn der Teig euch zu fest oder zu flüssig erscheint, gebt ihr entweder Sprudel oder Mehl hinzu. Die Masse muss eher dicklich sein als flüssig, aber noch immer gießbar.
  4. Jetzt muss der Teig etwa 20 Minuten ruhen.
  5. Schmalz in die Pfanne geben und bei mittlerer Stufe erhitzen.
  6. Jetzt erstmal testweise einen Pancake (Durchmesser ca. 8 - 10cm)  in die Pfanne gießen. Der Teig sollte sich gut verteilen, aber nicht zu stark fließen.
  7. Die Temperatur etwas hoch regeln und den Pancake beobachten. Er wird vom Rand her fest und es bilden sich nach und nach sichtbare Blasen. Der Pfannkuchen geht dabei merklich auf und verliert seinen feuchten Glanz. Der Pancake wird auch ein wenig dunkler.
  8. Erst wenden, wenn wirklich viele Blasen da sind und der Pfannkuchen an Festigkeit gewonnen hat, wobei die Oberseite dabei noch feucht sein darf. 
  9. Restliche Pancakes genauso backen und im Ofen zwischenlagern bei 50°C Umluft bis alle fertig sind. Am besten stapelt man die Pancakes zwischen Küchentücker, damit das Fett vom Braten etwas herausgesogen wird.
  10. Mit Ahornsirup oder Zimt und Zucker servieren. Auch Frischkäse passt super dazu.
Zubereitungszeit: 20 min + 20 min Ruhezeit für den Teig
Schwierigkeitsgrad: * (allerdings darf man nicht ungeduldig sein, sonst werden die Pancakes nichts ;-))
Kosten: $

Dienstag, 16. Juli 2013

Zitronenlimonade

Auf ganz natürliche Art und Weise lässt sich schnell und kostengünstig eine sommerliche Erfrischung zaubern: Selbstgemachte Zitronenlimonade. 

Hier wurde schon genascht!


Für ca. 1,25 Liter (5 Gläser à 250 ml)

Zutaten

10-14 Stück Würfelzucker
1 Liter Wasser oder Mineralwasser
500g Zitronen (3-5 Stück)

Zubereitung

  1. Den Würfelzucker in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Bewährt für die meisten Zitronenqualitäten haben sich 12 Stück Zucker. Wem das zu viel ist, der kann weniger Zucker nehmen, muss sich dafür aber mit einer trockeneren Limo begnügen. 
  2. Die Zitronen halbieren und auspressen. Den Saft durch ein sehr feines Sieb streichen und in den Limonadengrundstoff einrühren. Das Retentat (der Rückstand im Sieb) ist bitter und hat keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten.
  3. Das Ganze mindestens 30 Minuten, besser 1h kaltstellen, damit der warme Grundstoff aus Schritt 1 die Limo nicht so sehr auslaugt.
  4. Anschließend mit kaltem Wasser oder besser Sprudelwasser in einer schönen Glaskanne oder -karaffe mit dem restlichen Wasser auffüllen.
  5. Danach etwas warten, bis sich der Schaum gelegt hat, oder alternativ den Schaum abschöpfen. Dieser Schritt dient lediglich der Optik und hat im Kontext des Filtrierens keine Auswirkung auf Geschmack oder Textur der Limo.
  6. Sofort kalt servieren, je nach Geschmack auf Eis, mit Minze oder Zitronenmelisse - Strohhalm nicht vergessen!
Wer es sich traut, kann die Zitronen durch Ablecken der Schnittfläche auf ihren Säuregrad prüfen und die Zuckerwürfelmenge entsprechend anpassen. Das ist besonders lustig, wenn die lieben Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen!

Der Geschmack der Limo ist zuvorderst von Qualität und Reifegrad der Zitronen abhängig. Erstaunlicherweise haben sich Bio-Zitronen nicht immer als besser herausgestellt. Hier hilft nur mit dem Angebot der örtlichen Händler und Supermärkte zu experimentieren.

Schritt 1 lässt sich übrigens als Basisrezept für Limonadengrundstoff auf vielfältige Art und Weise zu anderen Limonaden weiterverarbeiten. Probiert doch mal mit anderen Früchten und Aromen ein bisschen herum und meldet euch in den Kommentaren, wie eure Variante gelungen ist! Wenn Interesse besteht, können wir auch mal einen Grundstoff präsentieren, der nicht mit Kristallzucker gesüßt wird.

Schwierigkeitsgrad *
Kosten $
Zubereitungszeit: 10 Minuten plus Abkühlzeit 

Freitag, 21. Dezember 2012

21. Türchen - White Chocolate Cheese Cake Törtchen

Nach zahlreichen Experimenten und Änderungen am Originalrezept ist diese Variante mein Favorit.

Zutaten

* 1 fertiger Bisquitboden
* 150g Zucker
* 6 Eier (2 Vollei, 4 Eiweiß)
* 750g Quark
* 2 Tafeln weiße Schokolade
* 2 Tl Zitronenabrieb
* 1 1/2 El Zitronensaft
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 2 fertige Bisquitböden oder 1 Blech selbst gebackener Bisquit
* 1 Glas Süßkirschen
* 6 Blatt Gelatine
* 24 Muffinförmchen

Zubereitung

1. 75g Zucker, Quark, 2 Vollei, Zitronensaft und Zitronenabrieb schaumig rühren.
2. 160g Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und unter die Quarkmasse heben.
3. 4 Eiweiß und den restlichen Zucker zu Schnee schlagen und auch unter die Quarkmasse heben.
4. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
5. Bisquitboden in der Größer der Muffinbodens ausstechen und in die Förmchen legen.
6. Quarkmasse bis in 2/3 Höhe in die Muffinförmchen füllen.
7. Bei 150°C in der Mitte des Ofens bei Ober und Unterhitze backen, bis die Küchlein aufgegangen und oben leicht gebräunt sind. (das dauert etwas, und sie blasen sich sehr hoch auf, fallen aber beim Abkühlen deutlich zusammen).
... nach dem Abkühlen der Küchlein
8. 6 Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen.
9. Kirschen und Saft aus dem Glas in einem Topf erhitzen.
10. Gelatine ausdrücken und in die heißen Kirschen rühren.
11. Kirschen soweit abkühlen lassen, bis einen marmeladeartige Masse entstanden ist. (Ist die Masse in Kühlschrank zu fest geworden kann man sie bei schwacher Hitze auf dem Herd wieder etwas anschmelzen)
12. Kirschen auf die Küchlein geben.
13. Weiße Schokolade auf der groben Reibe darüber raspeln.
14. Alles zusammen fertig abkühlen lassen.



Zubereitungszeit:
Eine Weile...
die reihne Arbeitszeit sind vielleicht 30-40 Minuten, aber da die meisten nur ein Muffinblech haben und so zwei Runden backen müssen, und da viel Abkühlzeit zwischen den einzelnen Gängen ist kann es etwas dauern, bis alles wirklich fertig ist.
Schwierigkeit: **
Kosten: $$

Sorry für das Handyfoto!

Sonntag, 25. März 2012

Heute ist Waffeltag (våffeldagen)!

Zumindest in Schweden ist der 25. März våffeldagen, der Waffeltag, an dem Schweden traditionellerweise Waffeln essen. In allen Läden gibt es schon Wochen vorher Waffeleisen zu kaufen. Letztes Jahr haben auch wir uns eines gegönnt. Und da man ja ein solches Gerät typischerweise leider nicht allzu oft einsetzt, mußte es heute ein Waffelfrühstück geben. Das Waffelrezept ist aus der Rezeptzeitung unseres Stammsupermarktes, die einmal monatlich erscheint. Dazu ist nur zu sagen, daß sowohl Pfannkuchen als auch Waffeln in Schweden normalerweise keinen Zucker enthalten und sowohl herzhaft oder auch süß gegessen werden, je nach Beilage.
Für 14 Waffeln im Waffeleisen
Zutaten
50 g Margarine oder Butter
2 Eier
300 g Weizenmehl
400 ml kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
Öl oder Butter zum Fetten des Waffeleisens
Zubereitung
1. Mehl und Wasser zu einem glatten Teig mischen.
2. Margarine/Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
3. Eier trennen und das Eigelb, Salz, Backpulver, Salz und Margarine in den Teig mischen. Den Teig etwas ruhen lassen (bis zu 30 min).
4. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.
5. Waffeleisen fetten und heizen. Dann den Teig portionsweise zu Waffeln backen.
Als Beilage empfehlen sich Marmeladen, Honig, nach englischer Variante Zucker und Zitronensaft oder Schlagsahne, wenn man es süß mag, oder Kräuterfrischkäse, Schinken, verschiedene Dips etc. für ein deftiges Mahl.

Zubereitungszeit (ohne Ruhzeit): 10 min, plus Backzeit
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $

Freitag, 3. Februar 2012

Blitzeis Himbeere

Vor vielen jahren habe ich mal mit einer netten Bautznerin zusammengewohnt, mit der ich sehr viel gekocht habe. Damals war immer eine von uns für den Hauptgang und eine für den Nachtisch zuständig (der Mann der WG war ein Blödmann und hat wenn überhaupt gespühlt...).
Im Zuge dieser netten Essenszubereitungssymbiose habe ich mir so einiges einfallen lassen, was zu dieser Zeit eigentlich vor allem durch meinen knappen Geldbeutel und akuten Zeitmangel für ausufernde Vorbereitungen dominiert wurde. Um ehrlich zu sein, habe ich fast alle Gerichte und Desserts wieder vergessen, aber an eins konnte ich mich neulich dann doch erinnern: Blitzeis aus TK-Himbeeren! Geht schnell, hat keine künstlichen Substanzen drin und kostet wenig. Außerdem hat es fast schon Minuskalorien ;-)

Zutaten

für 8 Portionen
  • 500g TK-Himbeeren (ungesüßt)
  • 200g Joghurt-Frischkäse oder Magerquark
  • 4 EL Limettensaft
  • 3 bis 4 EL Zucker (am besten Rohrzucker)


Zubereitung

  1. Die Himbeeren in einen hohe Schüssel geben und 5 bis 10 Minuten antauen lassen, so dass sie nicht mehr knochenhart sind, aber noch nicht komplett aufgetaut.
  2. Frischkäse/ Quark, Limettensaft und Zucker untermischen.
  3. Alles kräftig durchpürieren bis die Masse cremig ist.
  4. Rest in einer sauberen Eisschachtel im TK aufbewahren und innerhalb von 14 Tagen verbrauchen.
  5. Tiefgefrohren braucht das Eis etwas Antauzeit und muss vor dem Verzehr nochmal durchgerührt werden bzw. mit ein paar EL Milch nochmal durchpüriert werden.
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: 5 bis 10 Minuten

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Geburtstagskuchen

Dieser ganz einfach Kuchen ist einer unserer Favoriten: Er ist innen fluffig und außen schön knusprig. Außerdem ist er einfach herzustellen und leicht zu veredeln. Zudem ist es ein eher kleiner Kuchen, den man super für Kinder backen kann, die eh keine großen Mengen Backwerk vertilgen. Und wenn Tante, Onkel, Mama, Papa, Oma und Opa doch mitmampfen wollen, verdoppelt man einfach die Zutaten...

Zutaten 

für einen Napfkuchen, in der Spring- oder Guglhupfform (ca. 15 bis 20cm Durchmesser bzw. 1l Inhalt) gebacken

250g Mehl
125g Butter oder gute Backmargarine
125g Zucker (z. B. feiner brauner Bio-Vollrohrzucker)
1 Prise Salz
2 Eier (M)
1 1/2 TL Backpulver (ca. 1/2 Päckchen)
3 EL Milch, Wasser oder Apfelsaft


So sah der Geburtstagskuchen unseres Sonnenscheins aus...

... und so die Variante für die Großen.

Zubereitung

  • Zimmerwarme Butter/ Margarine, Zucker und die Prise Salz schaumig schlagen, am besten mit dem Handmixer. Der Zucker sollte sich lösen.
  • Nach und nach beide Eier zugeben und weiter rühren.
  • Mehl mit Backpulver mischen und nach und anch in die Ei-Margarine-Masse sieben.
  • Flüssigkeit esslöffelweise untermischen. Der Teig sollte weißlich und geschmeidig sein, nicht zu flüssig und nicht zu fest.
  • backofen ab 175°C vorheizen.
  • Form fetten und Teig einfüllen.  Die Form sollte zu 2/3 gefüllt sein, so backt der Kuchen am besten und läuft nicht über bei aufgehen.
  • Kuchen auf der mittleren Schiene 50 bis 60 Minuten backen (bei der doppelten Menge kann es länger dauern!)
  • Mit einem Holzstäbchen den Kuchen prüfen, ob er durch ist. 
  • Sollte er noch ein wenig zu feucht innen sein kann man entweder die Backzeit verlängern, dann alle 5 bis 10 Minuten den Teig prüfen, oder man macht den Ofen nach den 60 Minuten aus und lässt den Kuchren noch eine Weile im Warmen drin stehen. Macht man den ofen aber bei dieser zweiten Methode auf. wenn er schon aus ist, entweicht viel Wärme und es klappt wahrscheinlich nicht mit dem Fertigbacken. Für welche Methode ihr euch entscheidet, hängt maßgeblich von eurem Herd ab.
  • Kuchen direkt nach dem Backen stürzen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Anmerkungen

Den Kuchen kann man verschiedentlich veredeln, dazu ein paar Vorschläge:
  • Für Puristen: 
    • Mit Puderzucker oder Kakaopulver bestreuen.
  • Für Schokoladige:
    • 3 EL Nutella, 3 EL Créme Fraîche und 1 TL Kakaopulver glattrühren.
    • Erkalteten Kuchen zweimal quer durchschneiden und die Créme darin verteilen, schön gleichmäßig wieder zusammensetzen.
    •  100g dunkle Kuvertüren im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen
  • Für Kinder: 
    • 6 bis 8 EL Erdbeermarmelade im Topf etwas erwärmen und glatt rühren.
    • Kuchen quer zweimal durchschneiden und mit der Marmelade bestreichen, schön ordentlich zusammenbauen.
    • 200ml Schlagsahne und 1 Päckchen Sahnesteif aufschlagen, ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe oder z. B. Heidelbeersaft/ Rotebeetesaft unterrühren und mit einer Tülle auf den Kuchen spritzen
    • Dekorieren mit frischen Erdbeeren (je nach Saison) oder mit bunten Streuseln.
  • Für Christkinder und Nikoläuse: 
    • Den Teig mit 1/2 TL Spekulatiusgewürz mischen.
    • 50g getrocknete Cranberries unterheben.
    • Wie im Rezept backen.
    • Zuckerguss aus ca. 100g Puderzucker, 1/2 TL Zitronensaft, etwas Wasser und 1/2 TL Zimt anrühren.
  • Als Marmorkuchenvariante:
    • Die Hälfte des Teiges mit 2 bis 4 EL Kakaopulver und 1 bis 2 EL Milch vermischen.
    • Den hellen Teig in die Form geben, dann den dunklen.
    • Mit einerm Löffelstiel marmorieren
    • Backen wie im Rezept angegeben.
Und so weiter.... Es gibt noch mehr Varianten, da der Kuchen wirklich ein Allrounder ist und ohne viel Aufwand auch viel hermacht. Wer für Kleinkinder backt, sollte nur 100g Zucker nehmen und statt Milch auf den Apfelsaft umsteigen, damit der Spaß etwas weniger süß und milchfrei ist.
Am tollsten ist die Variante als Regenbogenkuchen, aber dazu werde ich sicher einen eigenen  Blogeintrag schreiben, weil das Küchlein nicht ganz so einfach ist, wie sein Pate hier im Rezept.

Schwierigkeitsgrad: *
Zubereitungszeit: 10 bis 20 min Vorbereitung + 50 bis 60 min Backzeit
Kosten: $ (Grundrezept)

Sonntag, 6. November 2011

Möhrenrohkost mit Apfel und Curry

Jetzt, wo der Herbst angefangen hat und es draußen zeitig dunkel wird, kann man ein paar Vitamine extra immer vertragen. Was wäre dazu besser geeignet als ein feiner Rohkostsalat - und bevor jetzt wieder die Männerwelt vom Schlankheitswahn oder Kaninchenfutter zu unken beginnt: Dieser Salat ist von meinem Ehemann approved und der ist ein Feinschmecker.
Außerdem ist dieses Rezept auch etwas für absolute Kochmuffel und Leute, die am Herd zwei linke Hände haben, weil man einfach (fast) nix falsch machen kann und das Endergebnis einfach lecker ist. Und man(n) kann auch an der Reibe seine Muckis zum Einsatz bringen und das zarte Geschlecht ohne viel Aufwand beeindrucken.
Nicht zuletzt passt dieser Salat natürlich auch prima zu deftigem Lamm oder einem Schnitzel ;-)
Also: Ausprobieren und genießen!

Zutaten

für 3 bis 4 Personen

400g bzw. 2 mittelgroße Äpfel (z. B. Jonagold
400g bzw. 4 mittelgroße Karotten (entspricht ca. einem halben Bund - ich empfehle Biomöhren mit Grün)
50g Mandelsplitter
Olivenöl
Weißweinessig (alternativ Zitronensaft)
Salz, Pfeffer, Zucker, rotes Currypulver (mittelscharf, z. B. von Fuchs), Thymian (frisch oder getrockenet)
optional 500g weiche Sultaninen


Zubereitung
  1. Möhren vom Grün befreien, gründlich waschen und mit dem Sparschäler dünn schälen.
  2. Möhren mit der Haushaltsreibe grob reiben.
  3. Mit ein paar Spritzern Essig/Zitronensaft beträufeln und gut durchmischen.
  4. Äpfel waschen, schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien.
  5. Ebenfalls grob reiben und unter die Möhren mischen.
  6. Je nach dem, wie süß die Äpfel sind, Zucker zugeben - also ca. 1 bis 2 gestrichene EL.
  7. Mit 1 bis 2 EL Essig/Zitronensaft, 2 Prisen Salz, 1 bis 2 Prisen Pfeffer, einem halben TL Thymian (frisch oder getrocknet) und ca. einem halben bis einem ganzen, gestrichenen TL Currypulver würzen.
  8. Den Salat kurz mit der Hand durchkneten.
  9. 2 bis 3 EL Olivenöl zugeben und erneut durchkneten.
  10. 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.
  11. Mandeln ohne Fett in der Pfanne anrösten oder pur unter den Salat mischen.
Anmerkungen

Wer mag kann dem ganzen auch noch eine süßlichere Note verleihen und weiche Sultaninen (ca. 50g) hinzufügen. Dann sollte man aber etwas sparsamer mit dem Zucker sein.

Auch Kinder mögen diesen Salat, wenn man etwas weniger Essig/ Zitronensaft nimmt und bei der Würzung auf ein mildes Curry zurückgreift.


Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$ (wegen des Fuchs-Currys, sonst $)
Zubereitungszeit: 20 bis 30 Minuten + 15 bis 20 Minuten Ziehzeit

Donnerstag, 8. September 2011