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Dienstag, 24. Dezember 2013

24. Türchen: Micromuffins

Statt mit riesigen Kuchen zu beeindrucken, kann man auch in Microgröße punkten: Klitzekleine Muffins mit Liebe und Pfiff schmecken nämlich allen, vom Kleinkind bis zur Oma. Und wer keinen Kuchen mag, der verzehrt die Leckerlis eben als Pralinchen!

Zutaten

für ca. 60 Stück

60 Pralinenhülsen aus Metall

50g Gemahlenen Mandeln150g Mehl
1TL Backpulver
1 Ei
40g Zucker
40ml Sonnenblumenöl
35ml Rum
45ml Kondensmilch 7,5% Fett
80ml Milch
100g dunkle Kuvertüre
Dekoration z.B. Oblatensterne (Lidl)




Zubereitung

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Mehl, Mandeln, Backpulver mischen.
  3. Ei mit Zucker und Öl sowie mit Rum, Kondesmilch und Milch verquirlen.
  4. Flüssige und trockenen Zutaten vermischen - der Teig ist recht flüssig.
  5. Mit einem Spritz- oder Gefrierbeutel in die Pralinenförmchen füllen.
  6. Auf der untersten Schiene des Ofens für 10 bis 15 Minuten backen.
  7. Kuvertüre hacken und überm Wasserbad schmelzen.
  8. Fertige, abgekühlte Micromuffins in die Schokolade tauchen und anschließend verzieren.
Zeit: 1,5 Stunde
Kosten: $
Schwierigkeit: **

Montag, 23. Dezember 2013

23. Türchen: Marzipankartoffeln Erdmutchen-Style

Von der lieben Erdmute habe ich dieses leckere Rezept für Marzipankartoffeln. Der Witz an den Teilchen: Sie kommen ganz ohne Marzpan aus! Wie das geht, lest ihr am besten gleich im Rezept nach!

Zutaten

für 50 bis 70 Marzipankartoffeln

250g Weichweizengries
200g Puderzucker
200g Butter
125g Kartoffelmehl oder Speisestärke
3 Schuß Mandelaroma
2 Schuss Rumaroma
Kakaopulver zum Wälzen





Zubereitung

  1. Alle Zutaten außer den Kakao gut vermischen, am besten mit warmen Händen gut durchkneten.
  2. Kugeln formen.
  3. Kakao sieben und Kugeln darin wälzen.
  4. Kühl lagern.
Zeit: 30 Minuten
Kosten: $
Schwierigkeit: *

22. Türchen: Minigugl Schoko-Zimt

Noch ein anderes Rezept für die kleinen Kuchenpralinen gibt es heute in der Schok-Zimt-Variante - ein toller Genuss für alle Fans kleiner, feiner Kuchen!

Zutaten

für 18 Gugl

30g Zartbitterkuvertüre
75g Butter, zimmerwarm
75g Puderzucker
5g Zimt
75g Mehl
1 Ei
1 EL Backkakao, gesiebt
3 Tropfen Bittermandelaroma





Zubereitung

  1. Ofen vorheizen auf 180°C Umluft.
  2. Butterm Zucker, Ei, Zimt und Mehl in einer Schüssel gut vermischen.
  3. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen.
  4. Kuvertüre in den Teig rühren.
  5. Teig mit dem Spritzbeutel in die Mulden füllen.
  6. 10 bis 15 Minuten backen.

Zeit: 20 Minuten + 15 Minuten Backzeit
Schwierigkwit: *
Kosten: $

.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

11. Türchen: Waffeln

Waffeln sind lecker, aber meist sehr fettreich. Deshalb hier ein Rezept, das mit weniger Butter auskommt und trotzdem super schmeckt!

Zutaten

für 12 Waffeln

300g Mehl
60g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
3/8l Milch
1 TL Vanillezucker
1/2 Pk. Backpulver
100g Butter
etwas Fett für das Waffeleisen





Zubereitung

  1. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  2. Milch und Eier auf Zimmertemperatur bringen und dann miteinander verquirlen.
  3. Zucker, Vanillezucker und Salz in die Milchmischung geben. Gut umrühren.
  4. Butter hinzugeben und alles sehr gut vermischen.
  5. Mehl und Backpulver in die Mischung sieben.
  6. 20 Minuten ruhen lassen.
  7. Waffeleisen auf mittlerer Stufe anheizen und leicht fetten - am besten mit einem Backpinsel.
  8. Eine Kelle Teig in die Mitte des Eisens geben.
  9. Die Waffeln sind je nach Waffeleisen unterschiedlich schnell fertig. Sie sollten goldbraun sein. Am besten man achtet auf den entweichenden Dampf, der aus dem Eisen strömt, wenn frischer Teig hineinkommt. solange er noch entweicht, sind ide Waffeln in der Regel nicht fertig. Allerdings hängt dies etwas von eurem Gerät ab.
  10. Die fertigen Waffeln bitte nicht stapeln, denn sonst werden sie weich. Besser auf ein Kuchengitter legen, da bleiben sie schön knusprig.
Kosten $
Schwierigkeit *
Dauer 40 Minuten

Dienstag, 10. Dezember 2013

10. Türchen: Kirschbrownies

Brownies sind amerikanische Tradition in Sachen Gebäck. Es gibt sie in allen möglichen Varianten und ihre saftige Art macht sie bei Groß und Klein zu einem beliebten Schmaus. Auch zum Adventskuscheln darf ein lekcerer Brownie natürlich nicht fehlen. Denn was gibt es schöneres, als mit einem schokoladiegn Leckerbissen und einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa zu liegen und den Schneeflocken draußen beim Fallen zuzuschauen?

Zutaten 

für ein Blech (20x20cm)

125g Butter + etwas Butter zum Fetten
175g Mehl + etwas für die Form
3/4 Glas Sauerkirschen (ca. 450g)
100g Kirschmarmelade
200g Schokolade Zartbitter
2 EL Kirschwasse roder Rum
50g weiße Schokolade
180g Zucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
4 Eier



Zubereitung

  1. Form fetten und bemehlen.
  2. Kirschen abtropfen lassen und mit der Marmelade verrühren.
  3. Dunkle Schokolade hacken und mit der Butter (am besten diese vorher würfeln) im Wasserbad schmelzen. Mischung abkühlen lassen.
  4. Alkohol zur Masse geben und verrühren.
  5. Weiße Schokolade fein hacken.
  6. Mehl und Backpulver mischen.
  7. Ofen vorheizen (Umluft 150°C).
  8. Flüssige Schokobutter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Eiern mischen.
  9. Mehlmischung darüber sieben und alles gut verrühren.
  10. Weiße Schokolade unterheben.
  11. Teig in die Form geben und glattstreichen. Kirschen darauf verteilen.
  12. 30 bis 40 Minuten backen -  der Teich sollte noch weich sein und eine gewissen Feuchte aufweisen. Also sollte er vorsichthalber schon nach 20 Minten kontrolliert werden. Tendenziell kann er ruhig noch ein Wenig am Holzstäbchen kleben, ehe er aus dem Ofen genommen wird.
  13. Brownies abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  14. Hält sich in Alufolie 2 bis 3 Tage.
Kosten: $
Schwierigkeit: *
Dauer: 35min + Backzeit 40min

9. Türchen: Minigugl Joghurt-Schoko

Minigugl sind ja gerade das IN-Gebäck in Deutschland und stellen ein Zwischenglied zwischen Praline und Kuchen dar. Sie sind so klein, dass man meinen könnte, es handle sich um Puppenküchlein! Selbst wer keine Gugl-Form besitzt, kann die Teige backen: Entweder man füllt den Teig in die Mulden eines Mini-Muffinblechs oder man nimmt die kleinen Metallkäppchen, die man für selbstgemachte Pralinen nutzen kann und bäckt kleine Micromuffins. Probiert einfach, was euch am besten gefällt oder investiert in ein Gugl"blech" - für Freunde außergewöhnlicher Hingucker auf der Kaffetafel lohnt sich die Invenstion allemal!

Zutaten 

für 18 Minigugl

50g weiche Butter
50g Puderzucker
1 TL Vanillezucker oder 2 Tropfen Vanillearoma
80g gesiebtes Mehl
1 bis 2 EL Schokostreusel Zartbitter oder Vollmilch
85g Naturjoghurt
1 Ei (Gr. S oder M)
100g Kuvertüre Vollmilch
Öl und etwas Mehl für die Form
Spritzbeutel oder Gefrierbeutel

Zubereitung

  1. Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren.
  2. Ei und Joghurt untermischen.
  3. Mehl in die Masse sieben und alles gut durchrühren.
  4. Streusel unterrühren.
  5. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  6. Guglform mit Öl einpinseln und leicht bemehlen.
  7. Teig in den Spritzbeutel (Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) geben und in die Guglmulden spritzen, so dass möglichst keine Löcher entstehen.
  8. Gugl ca. 10 bis 12 Minuten backen.
  9. Form abkühlen lassen.
  10. Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen.
  11. Gugl aus der Form drücken und mit Kuvertüre betreufeln.


Kosten: $
Schwierigkeit: **
Zeit: 25 Minuten

Sonntag, 8. Dezember 2013

5. Türchen: Oreo-Cheesecake Cupcakes

Zutaten


für 30 Stück

42 Oreo Kekse
4 Eiweiß
900g Philadelphia Frischkäse (Doppelrahmstufe)
200g Zucker
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Becher Schmand
2 EL Speisestärke
               
Zubereitung
* Eiweiß steif schlagen, auf halbem Weg langsam den Zucker einrieseln lassen und eine Prise Salz, dabei weiter schlagen, bis der Eischnee schön fest ist.
* Philadelphia Frischkäse mit Schmand, Vanillezucker und der Speisestärke glatt rühren und unter den Eischnee heben.
* 12 Oreos zerkrümeln und auch in die Eischneemischung geben.
*Je einen ganzen Oreo Keks auf den Boden eines Muffinförmchens legen und dann die Eischneemasse einfüllen (bis das Förmchen zu etwa 2/3 voll ist)
* Bei 130°C backen, bis die Oberfläche leicht braun ist.

Leider sind die Küchlein etwas hässlich, weil sie erst wie Ein Soufflee aufgehen und beim Abkühlen zusammenfallen, aber schmecken tun sie soooo gut, dass es völlig egal ist, wie sie aussehen.


Kosten: $$
Schwierigkeit: *

Samstag, 5. Oktober 2013

Pflaumenkompott



Die Mengenangaben für dieses Rezept sind wirklich reine Geschmackssache und hängen stark von der Menge, Süße und Bitteranteil der Pflaumen ab! Also erst mal mit weniger ansetzen und beim Kochen nachsüßen. Meine Mengenangaben für 1,5kg blaue, nicht zu süße Pflaumen schreib ich deshalb in Klammern.

Zutaten:
1. Pflaumen (1,5kg nach dem Entsteinen)
2. Rohrzucker (200g)
3. Zimt (1Tl)
4. Kardamomkapseln (3 ganze Kapseln)
5. Wasser (vergessen :-( )

Zubereitung:
1. Pflaumen abspülen, trocknen, halbieren und entsteinen.
2. In einem großen Topf mit Rohrzucker, Zimt und Kardamomkapseln vermengen und über Nacht ziehen lassen.
3. Alles kurz (!) aufkochen. Dabei mit Zucker und Zimt nachschmecken und so viel Wasser angießen, dass die Pflaumen nicht ganz bedeckt sind. Nicht zu viel Wasser angießen, aber es muss zum Einkochen reichen.
4. Alles einkochen.

Wenn ihr nur Kompott wollt, und nicht einkochen, dann einfach alles ein paar Minütchen länger kochen, abkühlen lassen und gleich genießen. Aber Achtung, das Kompott ist schnell zu Mus zerkocht! Also nicht zu viel rühren und wirklich nur kurz kochen! Für Kompott auch etwas weniger Wasser angießen.



Kosten
$ (Ich hatte selbstgepflückte (wilde) Pflaumen, die ich von Wandern mit Emma aus dem Heringer Wald mitgebracht hatte)
Schwierigkeit
*
Zubereitungszeit
***
1/2h Schnippelzeit
6h Einlegezeit (über Nacht)
10min Kochzeit
1,5-2hEinkochzeit (je nach Glasgröße)
3h Abkühlzeit

Sonntag, 22. September 2013

Französische Birnentarte mit Mandeln

Eine fantastisch herbstliche Tarte, die mit ihrer buttrigen Fragipanefüllung und ihrem Geschmack nach Mandeln und Birnen jeden Herbstnachmittag versüßen kann.

Für eine Tarteform (ca. 12 Stücke)

Zutaten
Für den Teig
150 g Weizenmehl
1,5 EL Zucker
125 kalte Butter

Für die Fragipanefüllung
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
75 g weiche Butter
75 ml Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Schlagsahne
4 Birnen

Zubereitung
1. Den Mürbeteig herstellen, indem man rasch Butter (in kleinen Stückchen), Zucker und Mehl verknetet und zu einem Teilball formt. Diesen dann mindestens 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Den Teig ausrollen und eine Tarteform  damit auslegen. Die Ränder etwas verzieren, wenn das gewünscht wird. Den Teig in der Form noch einmal 30 min in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen.
4. In der Zwischenzeit Mandeln, Butter, Ei, Zucker, Vanillezucker und Schlagsahne zu einer flüssigen Masse zusammenrühren.
5. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, um Blasenbildung zu vermeiden. In der Mitte des Ofens etwa 10 min vorbacken.
6. In der Zwischenzeit die Birnen schälen, halbieren und entkernen. Dann fächerförmig einschneiden.
7. Den Teig aus dem Ofen nehmen und die Fragipanemasse hineingeben und gleichmäßig verteilen. Die Birnenhälften auffächern und mit der Innenseite nach unten auf die Fragipanemass legen.
8. Die Tarte 35 min lang in der Mitte des Ofens fertigbacken.

Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $-$$
Zubereitungszeit: 2 Stunden (schneller gehts mit fertigem, kalten Mürbeteig)

Montag, 9. September 2013

Pancakes

Es ist Sonntagfrüh. Das Kind und der Göttergatte schlafen noch und ich geistere nach längerem Schlafmangel in die Küche. Da kommt mir ein Gedanke: Jetzt Pancakes, das wär's doch! Aber wie gehen die Teilchen doch gleich noch? Hmmmm...

Hier ein Orientierungsbild für die Teigkonstistenz..

Oben rechts ein hübsch gebräuntes Exemplar, daneben 2, die schon kurz vor dem Umdrehen sind und unten rechts ein ganz frisch in die Pfanne gegossener Pfannkuchen...

Hier nochmal ein genaueres Bild wegen der Bläschen. So in etwa sollte euer Pancake kurz vor dem Wenden aussehen.


Zutaten:

für 8 bis 10 Pancakes je nach Größe


3 Eier Größe M
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
etwas Butterschmal zum Ausbacken
kohlensäurehaltiges Wasser
ca. 7 - 8 EL Mehl (gehäuft)

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Salz gut verquirlen.
  2. Dann etwas Sprudelwasser hinzufügen. Dadurch schäumen die Eier und die Mischung wird sehr luftig. Wieviel ihr braucht ist schwer zu sagen, hängt etwas vom Kohlensäuregehalt und euren Eiern ab. Ich schätze es sind etwas mehr als 2-3 Schnapsgläser voll Sprudelwasser gewesen. Die Masse sollte jedenfalls sichtbar aufschäumen und wesentlich voluminöser wirken.
  3. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise untermischen, dabei nicht zu stark rühren. Wenn der Teig euch zu fest oder zu flüssig erscheint, gebt ihr entweder Sprudel oder Mehl hinzu. Die Masse muss eher dicklich sein als flüssig, aber noch immer gießbar.
  4. Jetzt muss der Teig etwa 20 Minuten ruhen.
  5. Schmalz in die Pfanne geben und bei mittlerer Stufe erhitzen.
  6. Jetzt erstmal testweise einen Pancake (Durchmesser ca. 8 - 10cm)  in die Pfanne gießen. Der Teig sollte sich gut verteilen, aber nicht zu stark fließen.
  7. Die Temperatur etwas hoch regeln und den Pancake beobachten. Er wird vom Rand her fest und es bilden sich nach und nach sichtbare Blasen. Der Pfannkuchen geht dabei merklich auf und verliert seinen feuchten Glanz. Der Pancake wird auch ein wenig dunkler.
  8. Erst wenden, wenn wirklich viele Blasen da sind und der Pfannkuchen an Festigkeit gewonnen hat, wobei die Oberseite dabei noch feucht sein darf. 
  9. Restliche Pancakes genauso backen und im Ofen zwischenlagern bei 50°C Umluft bis alle fertig sind. Am besten stapelt man die Pancakes zwischen Küchentücker, damit das Fett vom Braten etwas herausgesogen wird.
  10. Mit Ahornsirup oder Zimt und Zucker servieren. Auch Frischkäse passt super dazu.
Zubereitungszeit: 20 min + 20 min Ruhezeit für den Teig
Schwierigkeitsgrad: * (allerdings darf man nicht ungeduldig sein, sonst werden die Pancakes nichts ;-))
Kosten: $

Mittwoch, 10. Juli 2013

Erdbeer-Käsekuchen mit Gries

Dieser Käsekuchen ohne Boden ist mein neuer erklärter Lieblingskuchen, zumal er luftig und locker ist und noch dazu ein echter Hingucker. Freunden der leichten Sommerküche sei versichert, daß er ganz ohne Butter auskommt.

Für eine 26 cm Springform, also ca. 12 Stücke

Zutaten
500 g Quark
350 g saure Sahne
6 Eier
100 g Zucker
1 Zitrone
Vanillemark
100 g Gries
1 Packung Erdbeeren

Zubereitung
1. Die Eier trennen und zunächst  das Eigelb mit Quark, Zucker, saurer Sahne, abgeriebener Zitronenschale, Vanillemark von 1 Schote und 2 El Zitronensaft verrühren. Den Gries unterrühren.
2. Einweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Vorsichtig unter den Teig heben.
3. Den Ofen auf 200ºC vorheizen. Eine 26 cm Springform einfetten und den Teig hineingeben.
4. Den Kuchen insgesamt 45 min backen. Nach etwa der Hälfte der Zeit sollte die Oberfläche eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben. Dann ist es Zeit, die Temperatur um etwa 50ºC zu reduzieren und den Kuchen mit Alufolie abzudecken.
5. Nach der Backzeit sollte der Kuchen langsam, also für mindestens eine halbe Stunde bei leicht geöffneter Ofenklappe abkühlen. Keine Angst, wenn er dabei ein wenig in sich zusammenfällt. Anschließend den Kuchen außerhalb des Ofens komplett abkühlen lassen.
6. Vor dem Servieren eine Handvoll Erdbeeren mit etwas Zitronensaft und je nach Wunsch etwas Zucker pürieren. Die restlichen Erdbeeren putzen und vierteln, dann auf dem Kuchen verteilen und mit pürierten Erdbeeren beträufeln.

Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $$
Zubereitungszeit: 2 Stunden inkl. Ruhezeit im Ofen

Sonntag, 17. März 2013

Möhre-Cup Cakes mit Limetten-Frischkäse Frosting



Zutaten:
für 24 Cupcakes
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1) Für die Möhrenmischung
350 g Möhren geschält und geraspelt (ca. 500 g im "Rohzustand")
60 ml Buttermilch
2 EL Zitronensaft
3 Eier (Größe M)
270 g Rohrzucker
270 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl
1 Hand voll kandierter Ingwer
1 Vanilleschote
6 Kapseln Kardamom
¼ TL Zimt
8-10 Fenchelsamen
1 Messerspitze Muskatnuss
½ Päckchen geriebene Orangenschale (ich nehme immer die Päckchen von Dr. Oetker)
.
2) Für die Teigmischung
330 g Dinkel-Mehl
1 gestr. TL Natron
1,5 gestr. TL Backpulver
Salz
.
4) Für das Frosting
225 g weiche Butter
250 g Puderzucker
450 g Frischkäse
1 Bio-Orange (abgeriebene Schale, ich nehme immer die Päckchen von Dr. Oetker)
Saft von 2 Limetten

Zubereitung:
Die Möhrenmischung und die Teigmischung müssen erst mal getrennt zubereitet werden.

1) Möhrenmischung
* Ca. 500 g Möhren schälen und fein raspeln. Übrig bleiben sollten etwa 350 g geraspelter Möhren.
* Möhrenraspeln mit 60 ml Buttermilch, 2 EL Zitronensaft verrühren und einige Minuten stehen lassen.
* 3 Eier (Größe M), 270g Rohrzucker, 270 ml  Pflanzenöl, ½ Päckchen geriebene Orangenschale sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote zu den Möhren geben und unterheben.
* 6 Kapseln Kardamom, ¼ TL Zimt, 8-10 Fenchelsamen und 1 Messerspitze Muskatnuss, mit 1TL Rohrzucker als „Reibemittel“ in einem Mörser kräftig fein vermahlen (die Schalen der Kardamom Kapseln nach dem Mörsern entfernen. Achtung die Samen sind etwas hartnäckig!) und zu der Möhrenmischung geben.
* Kandierten Ingwer auf der Möhrenraspel fein reiben und zur Möhrenmischung geben.
* Mischung noch etwas ziehen lassen.
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2) Teigmischung
* 330 g Dinkel-Mehl, 1 gestr. TL Natron, 1,5 gestr. TL Backpulver und eine gute Priese Salz vermischen.
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3) Zusammenführung
* Die Mehlmischung Möhrenmischung geben und alles gründlich verrühren.
Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von 3/4 in die Förmchen füllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 - 30 Minuten backen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
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4) Frosting
Das Frosting am besten am nächsten Tag zubereiten und auf die CupCakes geben. Die CupCakes müssen komplett ausgekühlt sein, damit sie das Frosting nicht schmelzen!
* 225 g zimmer-weiche (nicht flüssige!) Butter, 250 g Puderzucker, 450g Philadelphia Frischkäse, geriebene Orangenschale und den Saft von 2 Limetten mit dem Mixer sanft vermischen.
Nicht zu viel rühren, sonst hackt sich der Frischkäse.
.
5) Dekoration
Jetzt kommt das Schönste am CupCakes backen! :-)
*Das Frosting in einen Spritzbeutel oder eine Garnierspritze mit Stern- oder Rosentülle geben und auf die komplett ausgekühlten (!!!) CupCakes geben.
* Dekostreusel, Marzipan-Deko oder was auch immer Euch einfällt auf das Frosting geben.
Achtung, manchen Deko-Zutaten schmelzen auf dem Frosting, also am besten erst kurz vor dem Servieren dekorieren. Die Deko, die ich hatte war sehr schön stabiel und sah auch am 2. Tag noch super aus.


Zubereitungszeit:
* Teigzubereitung ca. 30 Minuten (ich habe keine Kückenmaschine, und hab die Möhren mit der Hand geraspelt)
* Backzeit 25-30Minuten pro Blech (1h für die Menge im Rezept)
+ Auskühlzeit (am besten über Nacht)
* Frostingzubereitung ca. 5 Minuten
* Dekorationszeit ca 30 Minuten (die Zeit zum Frosting aufspritzen und Dekorieren hängt etwas von dem Volumen des Spritzbeutels ab… ich musste meine Garnierspritze alle 4 CupCakes nachfüllen, was etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat.)
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Schwierigkeit:
*-** (der Teig ist sehr einfach, aber man braucht schon ein bisschen ein Händchen fürs Dekorieren um hübsche CupCakes zu machen… Schmecken tun sie aber auch in unhübsch :-) )
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Kosten:
$-$$
… je nachdem, wie viel man so an Gewürzen zu Hause hat und ob man sich, wie ich, für Rohrzucker und Dinkel-Mehl entscheidet. Mit weißem Zucker und Weizenmehl wird es etwas billiger, aber auch nicht ganz so lecker.

Anmerkung:
Ich hab diese CupCakes für die Dr.Feier einer Kollegin gebacken und sie waren der Renner!
Ich hab sie Montag Abend gebacken, Dienstag Abend das Frosting aufgespritzt und Mittwoch Mittag dekoriert. Die Zeit hat den CupCakes nicht geschadet, sie waren selbst am Donnerstag (also die Paar, die ich zum Frühstück gesichert hatte) noch lecker und saftig.
Inspiriert von einem Rezept auf  http://ninas-kleiner-food-blog.blogspot.de/?m=1