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Dienstag, 4. Dezember 2012

4. Türchen: Sandmännchen-Marmelade

Heute gibt es mal keine Kekse. Dafür erfahrt ihr, wie man ein tolles Weihnachtsgeschenk selber machen kann: Weihnachtsmarmelade mit festlichen Noten von Anis und Nelke gepaart mit süß-säuerlichen Äpfeln!








Zutaten


für ca. 5 Gläser

1,2kg säuerliche Winteräpfel
Saft von 2 Bio-Zitronen
1 TL ganze oder gemahlene Nelken
2 Kapseln Sternanis
1 TL gemahlener Anis
100ml Wasser
500g Gelierzucker 3:1

Zubereitung

  1. Äpfel schälen und klein schneiden.
  2. Zusammen mit dem Wasser, dem Zitronensaft und den Gewürzen kurz dünsten bis die Äpfel zerfallen. Bei Bedarf mehr Wasser hinzufügen, sollten die Äpfel sehr fest sein.
  3. Topf vom Herd nehmen und Sternaniskapseln sowie die Nelken entfernen sofern sie als Ganzes verwendet werden.
  4. Masse gut durch pürieren.
  5. Wieder auf den Herd stellen und Gelierzucker zufügen. 
  6. Gut umrühren und nach Packungsanleitung kochen.
  7. Marmelade in saubere Schraubgläser füllen und 5 Minuten lang kopfüber hinstellen.

Die Marmelade hat nach dem Kochen kleine Nelkenpünktchen, die mich irgendwie an den Traumsand des Sandmännchens erinnert haben, daher stammt auch der Name der Leckerei. Viel Spaß beim Nachkochen und Verschenken!

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$
Zubereitungszeit: ca. 45 min

Sonntag, 4. November 2012

Kürbismarmelade "Cinderellas Kutsche"

Da der Gartenkürbis von meinen lieben Schwiegereltern ein riesiges Ding war, hat er für mehr als einmal Marmeladekochen ausgereicht. Diesmal gibt es aber statt der furchtig-scharfen Variante einen mild-süßen Gaumenschmaus: Kürbis triff Zitrone und Vanille!

Zutaten

für 5 bis 6 Gläser

800g Kürbisfruchtfleisch (Muskatkürbis geschält oder Hokkaido mit Schale bieten sich an)
1 Vanilleschote
200ml Zitronensaft von frischen Zitronen
200ml Wasser
500g Gelierzucker 3:1

Herrlich orange mit kleinen Ascheflöckchen äh Vanillemark...

Zubereitung

  • Kürbisfruchtfleisch grob würfeln und mit dem Wasser in einem großen Topf dünsten bis er zerfällt.
  • Kürbismasse fein pürieren, so dass man einen dicklichen Saft bekommt.
  • Zitronensaf und Gelierzucker untermischen.
  • Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark auskratzen und in den Saft geben. Die Schote ebenfalls hineingeben.
  • Den Gelierzucker unterrühren und die Marmelade nach Packungsanleitung kochen.
  • Die Schote herausnehmen.
  • Marmelade in saubere Schraubgläser füllen und diese 5 Minuten lang kopfüber stellen.

Anmerkungen

Warum diese Marmelade "Cinderellas Kutsche" heißt, könnt ihr euch sicher denken: In der französischen Variante des Märchens von Aschneputtel Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre („Cendrillon oder der kleine gläserne Pantoffel“) von Charles Perrault taucht die Kutsche, die aus einem Kürbis gezaubert und von in Apfelschimmel verwandelten Mäusen gezogen wird, schon 1697 auf. Diese Version der Geschichte war es auch, die Walt Disney's Cinderella nachhaltig prägte.
Die kleinen hübschen Vanillepünktchen erinnern ein wenig an die Asche, die Cinderella im Gesicht trägt, der Kürbis ist die Kutsche - Deshalb also der Name!

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$
Zubereitungszeit: ca. 25 min


Freitag, 2. November 2012

Marmelade "Herbstfeuer"

Jetzt, da es wieder viele, viele Kürbisse gibt, geht bei mir immer das Grübeln los: Was mache ich aus den schönen, leuchtend orangen Früchten... außer die 723. Suppe der Saison?
Zum Schnitzen habe ich keine Muße und irgendwie halte ich das auch für ein kurzes Vergnügen, denn die Kunstwerke halten meist nicht wirklich lange durch, außer man besprüht sie mit Lack oder Haarspray. Da beides stinkt und ich ungern Essen verschwende, habe ich mich dann für diese Variante entschieden: Kürbismarmelade mit Pfiff!

Zutaten

für 5 bis 6 Gläser

600g Muskat- oder Hokkaidokürbisfruchtfleisch (den Muskatkürbis bitte schälen!)
100g Birne
600ml Orangensaft
1 Stück Ingwer (ca. walnußgroß)
1 Päckchen Einmachhilfe
500g Gelierzucker 3:1
1 kleine, getrocknete Chilischote





Zubereitung

  • Den (vorbereiteten) Kürbis in ca. 2x2cm große Würfel schneiden.
  • Die Birne ebenfalls würfeln.
  • Beides in einen großen Topf geben und mit dem Orangensaft übergießen.
  • Den Ingwer schälen und fein reiben. In den Topf geben.
  • Die Chilischote im Mörser zerstoßen und ebenfalls beifügen.
  • Alles aufkochen lassen bis der Kürbis anfängt zu zerfallen.
  • Topf vom Herd nehmen.
  • Die Masse fein pürieren bis keine Stückchen mehr sichtbar sind.
  • Jetzt Gelierzucker und Einmachhilfe beifügen und gut verrühren.
  • Den Topf wieder auf den Herd stellen und die Marmelade nach Packungsanleitung kochen.
  • In saubere Schraubgläser füllen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
  • Abkühlen lassen.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 25 min



Dienstag, 4. September 2012

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Für meine erste Exkursion habe ich gestern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion noch einen Kuchen für die lieben Mitschüler gebacken - nichts Ausgefallenes, sondern ein Klassiker mit feinen Fruchtnoten, saftigem Boden und leckeren Streuseln.

Wie er gebacken wird, erfahrt ihr hier:

Zutaten

für den Teig

280g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
150g saure Sahne
150g weiche Butter

für den Belag

4 mittelgroße, mürbe Äpfel
1 Prise Zimt
200g Blaubeerkonfitüre (zum Beispiel die hier)
2 bis 3 EL gehackte Mandeln
etwas Hagelzucker

für die Streusel

1 Eigelb
100g Mehl
1 Pk. Vanillezucker
50g weiche Butter
1 Prise Salz





 Zubereitung

  1. Die Teigzutaten mischen und gut durchkneten, am besten zuerste mit den Knethaken des Mixers, dann mit der Hand.
  2. Den Teig etwa 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Zwischenzeitlich die Äpfel schälen und in kleine Spalten schneiden.
  4. Äpfel mit etwas Wasser und dem Zimt im geschlossenen Topf leicht andünsten, außer die Äpfel sind wirklich sehr mürbe, dann werden sie nur mit etwas Zitm bestreut.
  5. Die Streuselzutaten grob von Hand krümelig kneten, kurz abgedeckt beiseite stellen.
  6. Teig ca. 1 bis 1,5 cm dick auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und mit einer Gabel überall einstechen.
  7. Teig 15  bis 20 Minuten vorbacken (bei 170°C Umluft oder 200°C Ober-Unter-Hitze) auf der untersten Schiene.
  8. Das Blech mit dem Boden aus dem Ofen nehmen und mit der Marmelade bestreichen.
  9. Apfelspalten gleichmäßig dick auf der marmelade auslegen, Streusel, mandeln und Hagelzucker darauf verteilen.
  10. Bei gleicher Temperatur nochmal 15 bis 20 Minuten backen.
Kosten: $
Zubereitungsdauer: 1 Stunde + 1 Stunde Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: * *

Sonntag, 26. August 2012

Walbeermarmelade mit Blaubeeren, Walderdbeeren und Himbeeren

Eine wirklich besondere Marmelade, die ich komplett aus selbst gesammelten Beeren gemacht habe und die es so nirgendwo zu kaufen gibt.

Für ca. 15 kleine Marmeladengläser


Zutaten
1 Teil Himbeeren
2 Teile Blaubeeren
2 Teile Walderdbeeren
2 Teile Gelierzucker

Zubereitung
1. Beeren und Zucker in einem Topf mischen und etwa 1 Stunde Saft ziehen lassen.
2. Mischung aufkochen und ca. 5 min kochen lassen, bis der Schaum verschwindet. Dabeo gut rühren und die Stachelbeeren ein wenig zerdrücken, zum Beispiel mit einem Kartoffelstampfer.
3. Gelierprobe durchführen.
4. Wenn die Marmelade bei der Gelierprobe fest wird, in sterilisierte Einkochgläser abfüllen und abkühlen lassen.


Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $ bis $$, je nachdem, woher man die Beeren bekommt
Zubereitungszeit (ohne Ziehzeit): 20 min


Donnerstag, 9. August 2012

Stachelbeer-Johannisbeer-Marmelade

Wer es wie ich lieber sauer mag, wenn es um Marmelade geht, ist mit diesem Rezept gut beraten. Stachelbeeren und rote Johannisbeeren sind zwei saure Gesellen, die sich hier zu einer sommerlichen Köstlichkeit vereinen, die nicht nur im Sommer schmeckt.
Leckere pinke Köstlichkeit.
Zutaten
1 Teil Stachelbeeren
1 Teil rote Johannisbeeren
1 Teil Gelierzucker

Zubereitung
1. Beeren und Zucker in einem Topf mischen und etwa 1 Stunde Saft ziehen lassen.
2. Mischung aufkochen und ca. 5 min kochen lassen, bis der Schaum verschwindet. Dabeo gut rühren und die Stachelbeeren ein wenig zerdrücken, zum Beispiel mit einem Kartoffelstampfer.
3. Gelierprobe durchführen.
4. Wenn die Marmelade bei der Gelierprobe fest wird, in sterilisierte Einkochgläser abfüllen und abkühlen lassen.


Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $ bis $$, je nachdem, woher man die Beeren bekommt
Zubereitungszeit (ohne Ziehzeit): 20 min

Montag, 6. August 2012

Blaubeer-Johannisbeer-Marmelade

Eine Marmelade, die mich auch im tiefsten Winter an den schwedischen Sommer denken läßt: der Geschmack von Blaubeeren mit dem säuerlichen Aroma von roten Johannisbeeren.

Zutaten
1 Teil Blaubeeren
1 Teil rote Johannisbeeren
1 Teil Gelierzucker

Zubereitung
1. Beeren und Zucker in einem Topf mischen und etwa 1 Stunde Saft ziehen lassen.
2. Mischung aufkochen und ca. 5 min kochen lassen, bis der Schaum verschwindet. Gelierprobe durchführen.
3. Wenn die Marmelade bei der Gelierprobe fest wird, in sterilisierte Einkochgläser abfüllen und abkühlen lassen.

Kurz vorm Kochen. Hinterher sieht die Marmelade nur noch nach Blaubeer aus.
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $ bis $$, je nachdem, woher man die Beeren bekommt
Zubereitungszeit (ohne Ziehzeit): 20 min


Mittwoch, 1. August 2012

Marmelade: Blaubeer-Traube

Da es im Moment (noch) sehr gute und leckere Blaubeere en masse zu geben scheint, gibt es hier ein kleines Rezept, um den Beerchen ein längeres Leben und dem Genießer einen feinen Frühstücksschmaus in Form von Konfitüre zu bescheren.

Zutaten:

 für ca. 5 bis 6 Gläser

600 g Heidelbeeren
70 ml Zitronensaft
500 bis 600 ml Traubendirektsaft Rosé (im Feinkosthandel erhältlich - alternativ mischt ihr roten udn weißen Traubensaft 1:1 oder nehmt nur roten Saft)
500 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung

  • Alle Zutaten mischen außer den Zucker.
  • Beeren mit einem Kartoffelstamfer leicht anquetschen.
  • Zucker untermischen und mindestens 4 Stunden (besser über nacht) ziehen lassen.
  • Kurz vor dem Kochen alles grob pürieren.
  • Masse nach Packungsanweisung kochen und in saubere Schraubgläser füllen.
  • Gläser mindestens 5 Minuten auf den Deckel stellen.




Kosten: $
Zubereitungsdauer: 5 Minuten plus Ziehzeit und ca. 5 Minuten Kochen.
Schwierigkeitsgrad: *

Freitag, 27. Juli 2012

Marmelade: Flamingo Croquet


Die Farbe dieser leckeren, sommerlichen Marmelade erinnert mich irgendwie an die lustigen Flamingo-Croquetschläger, mit denen die Herzkönigin aus Alice im Wunderland zu spielen pflegt - sie sieht so schön aus, pink und fruchtig! Und das ist nut die Optik ;-)

Zutaten:

500 g Gelierzucker 1:3
500 g rote Johannisbeeren
300 g (über)reife Bananen
50 - 70 ml Zitronensaft
200 g Apfel (= etwa 1 mittel großer bis großer Apfel, z. B. der Sorte Jona Gold)
200 - 300 ml Apfeldirektsaft, naturtrüb
1 EL frischer Thymian

Zubereitung:
  • Beeren waschen, verlesen, abwiegen und in einem großen Topf geben.
  • Bananen dazu geben, grob zerbrochen oder bei frischeren Früchten in größere Stücke zerschnitten.
  • Zucker, Zitronen- und Apfelsaft dazu geben, alles gut verschmischen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  • Apfel schälen, fein würfel und eben falls zur Mischung geben.
  • Thymina hacken und unterühren.
  • Mischung ein paar Stunden kühl stellen und ziehen lassen.
  • Alles pürieren und nach Packungsanleitung des Zuckers kochen.
  • Marmelade un saubere Gläser füllen und mindestens 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten plus Zieh- und Kochzeit
Schwierigkeitsgrad: *

Sonntag, 8. Juli 2012

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Noch ein Hoch auf die Erdbeerzeit. Diesmal ein echter Klassiker.
Ein Farbfeuerwerk im Topf, ein Geschmacksfeuerwerk im Mund.

Für ca. 15 Gläser Marmelade

Zutaten
1 kg geputzte und geviertelte Erdbeeren
1 kg geschälter und in Stücken geschnittener Rhabarber
2 EL Zitronensäure als Granulat
1 kg Gelierzucker 1:1

Zubereitung
1. Alle Zutaten in einem Topf ca. 1 Stunde ziehen lassen.
2. Gläser sterilisieren und alles zum Abfüllen bereitstellen.
5. Die Marmeladenzutaten zum Kochen bringen und ca. 6 Minuten kochen, bis sich der Schaum wieder aufgelöst hat. Dann eine Gelierprobe durchführen.
5. Wenn die Gelierprobe positiv ist, die Marmelade in Gläser abfüllen.

Diese Marmelade ist supereinfach. Die Zitronensäure verhindert, daß die Erdbeeren an Farbe verlieren und mit der Zeit bräunlich werden.

Kosten: $ bis $$ (je nach dem, wo man die Erdbeeren herbekommt)
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten ohne Ziehzeit mit allen Vorbereitungen
Schwierigkeitsgrad: *

Erdbeer-Limetten-Marmelade

Hurra, es ist Erdbeerzeit! Und um ein bißchen, der vergänglichen Köstlichkeit haltbar zu machen, eignet sich natürlich Marmelade hervorragend.

Für ca. 10 kleine Gläser Marmelade

Zutaten
1,5 kg geputzte und geviertelte Erdbeeren
2 Limetten
2 EL Zitronensäure als Granulat
1 kg Gelierzucker 1:1

Zubereitung
1. Limettenschale (nur das Grüne) abreiben. Die Limetten dann auspressen. Saft und Schale zu den Erdbeeren in einen Topf geben.
2. Gelierzucker zugeben. Alles gut verrühren und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
3. Gläser sterilisieren und alles zum Abfüllen bereitstellen.
4. Die Marmeladenzutaten zum Kochen bringen und ca. 6 Minuten kochen, bis sich der Schaum wieder aufgelöst hat. Dann eine Gelierprobe durchführen.
5. Wenn die Gelierprobe positiv ist, die Marmelade in Gläser abfüllen.
Das Testglas.

Diese Marmelade ist supereinfach. Limette und Zitronensäure verhindern, daß die Erdbeeren an Farbe verlieren und mit der Zeit bräunlich werden. Das Rezept funktioniert übrigens genauso für Erdbeer-Zitronen-Marmelade

Kosten: $ bis $$ (je nach dem, wo man die Erdbeeren herbekommt)
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten ohne Ziehzeit mit allen Vorbereitungen
Schwierigkeitsgrad: *

Samstag, 5. Mai 2012

Marmelade "Sommer im April"

Sobald es im Frühjahr mal richtig Sonnenschein gibt, gibt es auch Erdbeeren zu kaufen. Meistens schmecken diese frühen Früchtchen nicht allzu aromatisch und man ist doch irgendwie enttäuscht, wenn das süße Sommerfeeling nicht ganz so autentisch ist, wie man es sich gewünscht hätte. Macht aber gar nix! Denn erstens ist ja noch Frühling, was sich auch trotz 30°C im Schatten zumindet vom Datum her bis Juni erstmal nicht ändern wird ;-) und zweitens kann man auch aus nicht ganz so süßen Erdbeerchen 'ne Menge rausholen, wenn man weiß, wie.

Hier also ein kleines Schmackofatz-Rezept für Süßes auf's Brot!

Zutaten:

für 5 bis 6 Gläser 

1kg Erdbeeren (es können auch TK-Erdbeeren sein)
1 große oder 2 kleine, reife Mangos (= ca. 250g bis 300g reines Fruchtfleisch)
Saft von 4 großen Zitronen (alternativ Saft von 6 Limetten)
etwas Orangensaft
500g Gelierzucker 3:1

Zubereitung

  1. Erdbeeren waschen und klein schneiden.
  2. Mangos schälen und Fleisch vom Kern schneiden.
  3. Mangos würfeln.
  4. Erdbeeren und Mangos mit dem Zitronensaft mischen.
  5. Fruchtgemisch wiegen und mit Orangensaft auf 1400g auffüllen.
  6. Alles gut mit dem Gelierzucker mischen und mindestens 4 Stunden oder über Nacht abgedeckt ziehen lassen.
  7. Frucht-Saft-Gemisch pürieren und nach Packungsanweisung des Gelierzuckers kochen. (Aufkochen und für 3 bis 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Immer wieder umrühren.)
  8. Marmelade in saubere Schraubgläser füllen und diese 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Vielleicht nicht das beste Foto, aber so könnt ihr euch wenigstens ein Bild machen, wie das Produkt aussieht.

Anmerkungen

Erdbeeren haben sehr wenig Säure, deshalb gelieren sie nicht gut. Gibt man aber Früchte hinzu, die von Natur aus viel Pektin (z.B. Äpfel) oder Säure (z.B. Rharbarber) mitbringen, klappt es mit der Marmeladifizierung recht gut. Man kann auch Zitronensäure- oder Einmachhilfepulver benutzen, wenn man keine anderen Geschmacksnuancen möchte.
Einen richtigen Geschmacksboost für die Erdbeeren bringt in diesem Rezept die Saftkombi aus Zitrone und Orange. Die Säure pusht das Erdbeeraroma, der leicht bittere Touch der Orange drückt die Zuckersüße etwas und das Zitronenaroma verleiht Frische.
Die Mango gibt sich eher zurückhaltend und kontrastiert mit ihren erdigen, exotischen Aromen.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $ - $$
Zubereitungszeit: 35 min + mindestens 4h Ziehzeit

Montag, 31. Oktober 2011

Wintermarmelade Ki-Bi-Le

Jetzt, wo wa nur noch eine Hand voll Tage bis Weihnachten sind, kann man ja schonmal an Geschenke für die Liebsten denken. Und was wäre dafür besser geeignet, als eine köstliche, selbergemachte Kleinigkeit wie Marmelade, die man (nicht nur) bei einem gemütlichen Frühstück, Brunch oder Kaffeetrinken genießen kann. Ich finde, man verschenkt damit nämlich auch ein gewisses Gefühl, denn selbst hergestellte Marmelade hat irgendwie etwas wahnsinnig Gemütliches an sich.
Die diesjährige Wintersorte ist ein schlichtes Modell, das ganz viel Winter-Kuschel-Adventsstimmung einfängt und auch noch im Januar sehr lecker zu einem Scheibchen Brioche passt.

Zutaten

ergibt ca. 5 Gläser á 200g

500g Sauerkirschen, entsteint (TK)
500g reife Birnen (z. B. Forellenbirne)
350g Zucker
1 Päckchen Gelfix 3:1
2 bis 3 EL Zitronensaft oder 1 Pk. Zitronensäure
etwas weniger als 1 gestrichener TL Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz





Zubereitung
  1. Die (TK-)Kirschen in einen großen Topf geben. (Frische Kirschen vorher waschen und entsteinen.)
  2. Die Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Stückchen ebenfalls in den Topf geben.
  3. Zitronensaft/-säure und Gewürz hinzu geben.
  4. Mischung vorsichtig pürieren. 
  5. Zucker und Gelfix mischen. 
  6. Zusammen mit den Früchten nach Packungsanleitung verarbeiten. 
  7. (Gegebenenfalls eine kleine Menge Fruchtmasse nach dem Kochen als Gelierprobe auf einen kalten Teller geben)
  8. Heiße Marmelade vorsichtig in saubere Schraubgläser füllen und fünf Minuten auf den Kopf stellen.
Anmerkungen

Wer die Marmelade mit einem Schlückchen Rum verfeinern möchte, sollte diesen erst nach dem Kochen hinzufügen, denn (zu viel) Alkohol verhindert das Gelieren! Man kann auch - wie es ein Bekannter meines Mannes macht - einfach in jedes Glas einen TL Rum geben und vorm Zuschrauben nochmal einen oben auf die heiße Marmelade, womit sich die Haltbarkeit des Kochgut auch deutlich verlängert ;-) Ansonsten hält sich diese Kreation mindestens 6 bis 8 Wochen ohne jegliche Kühlung, solange sie verschlossen ist. Angebrochen sollte man sie im Kühlschrank aufbewaren und recht bald verbrauchen.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Dienstag, 4. Oktober 2011

Apfel-Birne-Kürbis-Marmelade mit Ingwer

Jetzt im Herbst bricht wieder die Kürbis-Saison an. Auch Äpfel und Birnen gibt es jetzt auf dem Wochen- oder im Supermarkt - oder natürlich aus dem eigenen Garten - in hervorragender Qualität. Außer Kompott oder Kuchen kann man aus diesen leckeren Früchten auch noch andere Köstlichkeiten zaubern. Mit einem Hauch Ingwer gepaart, entsteht aus Apfel, Birne und Kürbis im Handumdrehen eine leckere Marmelade.

Zutaten

für 5 Gläser à 200g

400g säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
400g Birnen
300g Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
frischer Ingwer (1 Stück, etwa so groß wie das vorderste Daumenglied)
500g Gelierzucker (2:1)



Zubereitung
  1. Birnen und Äpfel schälen, fein würfeln und in einen großen Topf geben.
  2. Je nach Kürbissorte den Kürbis schälen (beim Hokkaido kann die Schale mitverwendet werden) und ebenfalls sehr fein würfeln.
  3. Die Früchte mit dem Gelierzucker mischen und über Nacht stehen lassen.
  4. Am nächsten Tag: Den Ingwer schälen, reiben und unter die Früchte mischen.
  5. Die Marmelade nach Packungsanweisung des Gelierzuckers zubereiten und im Anschluss vorsichtig durchpürieren.
  6. Die Masse in fünf saubere Schraubgläser füllen und für fünf Minuten auf den Kopf stellen.


Anmerkungen

Ich habe einen Butternutkürbis verwendet, der ziemlich fest war, deshalb musste ich die Marmelade etwas länger kochen als normalerweise nötig. Am besten prüft ihr vor dem Pürieren noch einmal, ob alle Zutaten auch weich geworden sind. Mögt ihr eure Marmelade lieber etwas stückiger, dürfen die Früchtewürfel von Apfel und Birne ruhig etwas größer ausfallen. Den Kürbis jedoch solltet ihr lieber etwas kleiner schneiden, da er durch die kurze Kochzeit der Marmelade wahrscheinlich nicht von selbst zerfällt und sonst etwas zu hart bleibt.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $ in der Saison, sonst $$
Zubereitungszeit: 1 Stunde + 1 Nacht Ziehzeit

Donnerstag, 8. September 2011