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Mittwoch, 11. Dezember 2013

11. Türchen: Waffeln

Waffeln sind lecker, aber meist sehr fettreich. Deshalb hier ein Rezept, das mit weniger Butter auskommt und trotzdem super schmeckt!

Zutaten

für 12 Waffeln

300g Mehl
60g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
3/8l Milch
1 TL Vanillezucker
1/2 Pk. Backpulver
100g Butter
etwas Fett für das Waffeleisen





Zubereitung

  1. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  2. Milch und Eier auf Zimmertemperatur bringen und dann miteinander verquirlen.
  3. Zucker, Vanillezucker und Salz in die Milchmischung geben. Gut umrühren.
  4. Butter hinzugeben und alles sehr gut vermischen.
  5. Mehl und Backpulver in die Mischung sieben.
  6. 20 Minuten ruhen lassen.
  7. Waffeleisen auf mittlerer Stufe anheizen und leicht fetten - am besten mit einem Backpinsel.
  8. Eine Kelle Teig in die Mitte des Eisens geben.
  9. Die Waffeln sind je nach Waffeleisen unterschiedlich schnell fertig. Sie sollten goldbraun sein. Am besten man achtet auf den entweichenden Dampf, der aus dem Eisen strömt, wenn frischer Teig hineinkommt. solange er noch entweicht, sind ide Waffeln in der Regel nicht fertig. Allerdings hängt dies etwas von eurem Gerät ab.
  10. Die fertigen Waffeln bitte nicht stapeln, denn sonst werden sie weich. Besser auf ein Kuchengitter legen, da bleiben sie schön knusprig.
Kosten $
Schwierigkeit *
Dauer 40 Minuten

Freitag, 11. Oktober 2013

Böhmische Knödel

Für viele Gerichte gibt es ja so etwas wie "die" Beilage(n), die klassisch und gern dazu gereicht werden. Bei Rouladen sind das meiner Meinung nach Kartoffeln oder eben Knödel - Semmelknödel sind super, aber Böhmische Knödel der Hit!
Da meine Mutti gestern dem Göttergatten Rouladen zauberte, kümmerte ich mich abends dann um die Beilagen. Ohne wirklich Ahnung zu haben, improvisierte ich munter drauf los und bin schwer begesitert, denn das Ergebnis schmeckte wirklich gut.
Der Teig gelingt sicher auch Anfängern, also traut auch ;-)




Zutaten

für 2 große Knödel zu je 8-10 Scheiben

200g Mehl
200g Weichweizengries
3-4 gehäufte EL Semmelmehl
1 Ei
200ml lauwarme Milch
etwas Salz, 1 TL Zucker
nach Belieben Muskat
1 Pk. Trockenhefe

Zubereitung

  • Milch lauwarm werden lassen auf dem Herd.
  • Mehl, Salz und Zucker gut vermischen in einer großen Schale.
  • Milch, Ei und Mehlmischung gut verkneten, der Teig klebt ein wenig, lässt sich aber gut vom Schüsselrand lösen. Die Milch darf nicht heiß sein, sonst stockt das Ei!
  • Semmelmehl einkneten.
  • Teig 30 bis 40 min gehen lassen.
  • Teig leicht bemehlen und gut durchkneten.
  • Teigmenge halbieren und zwei längliche Knödellaibe formen.
  • Nochmal gehen lassen.
  • Währenddessen einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen bis das Wasser einmal aufgesprudelt hat.
  • Temperatur stark vermindern - das Wasser sollte leicht simmern.
  • Knödel vorsichtig in den Topf geben - sie schwimmen oben.
  • Deckel auf den Topf legen und Knödel nach ca. 15 bis 20 min einmal wenden.
  • Die Knödel sind nach 30 bis 40 min deutlich größer und glänzen außen schön.
  • Aus dem Topf nehmen und kurz abdampfen lassen.
  • Man kann die weichen Knödel mit einem sehr scharfen Messer oder Küchengarn gut schneiden.

Kosten $
Zeit 90 Minuten inklusive Gehzeit

Schwierigkeit *

Samstag, 5. Oktober 2013

Rinderbrühe


Zutaten
1,5kg Rinderknochen (gibts für ca. 2€ beim Fleischer)
2 mittlere Zwiebeln
2 Karotten
10 Pfefferkörner
4 Nelken
8 Wacholderbeeren
10 Pimentkörner
4 Lorbeerblätter
2,5l Wasser
Salz

Zubereitung
1. Zwiebeln halbieren, die Schale kann dran bleiben, wenn sie nicht zu dreckig oder angegammelt ist.
2. Karotten schälen und grob (!) zerstückeln.
3. Zwiebeln mit der Schnittfläche in den großen Kochtopf legen und mit ganz wenig Öl anrösten, Knochen zugeben und kurz mitrösten.
4. Gewürze zugeben und mit ca. 2,5l kaltem (!) Wasser angießen bis alles gerade bedeckt ist. Nicht salzen! Aufkochen und 3-4h bei mittlerer Hitze kochen lassen.
5. Nach der Hälfte der Zeit den Topfdeckel etwas öffnen, damit ca. 1-1,5l Flüssigkeit verdampfen kann. So wird die Brühe konzentrierter.
6. Knochen und Gemüse mit einer Schaumkelle aus der Brühe nehmen und die Brühe mit Salz abschmecken und evtl. noch etwas einreduzieren bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.
7. Alles einkochen.


Kosten
$ günstig! <5€ für 1,5L (Bio)Brühe
Schwierigkeit
*
Zeit
* (sehr schnell in der Vorbereitung, das Kochen dauert etwas, aber da muss man ja nicht daneben stehen)
5min Vorbereitung
+ Kochzeit 3-4h
+ Einkochzeit (1,5-2h)

Einkochen im Backofen



Ich finde Einkochen toll! Man kann saisonale Produkte günstig kaufen und Obst und Gemüse für den Winter vorbereiten. Wie zum Beispiel Pflaumen, Birnen, Kürbis, Bohnen oder klassisch Marmeladen.
Auch Brühen lassen sich super in großen Mengen kochen und in Portionsgrößen einkochen. Gerade für Allergiker ist das eine tolle Möglichkeit an Brühe für Suppen und Saucen zu kommen! Von besserem Geschmack mal abgesehen.
Außerdem kann man so auch noch Geld sparen.

Ein bisschen wie früher bei Oma.

Und so geht’s:
* Saubere Schraubdeckelgläser kurz mit heißem Wasser auskochen. (Gläser, die gleichzeitig eingekocht werden sollen sollten etwas gleich hoch und breit sein, damit alles gleichmäßig einkocht)
* Backofen auf 150-170°C vorheizten.
* Einkochgut bis maximal 2cm unter den Glasrand heiß in die Gläser füllen.
* Beim einkochen von Gemüse oder Obst, alles mit den Einlegesud bedecken, jedoch bis max. 2cm unter den Glasrand.
* Gläser sofort heiß verschließen.
* Gläser in die Fettpfanne stellen (tiefes Backblech) in die unterste Schiene des Backofens schieben. Die Gläser dürfen weder sich gegenseitig noch die Backofenwand berühren.
* Fettpfanne ca. 2cm hoch mit heißem Wasser auffüllen.
* Alles so lange im Backofen einkochen bis die Flüssigkeit in den Gläsern perlt, dann den Ofen ausschalten, aber die Tür noch mind. eine Stunde geschlossen lassen.
* Gläser langsam abkühlen lassen.
* Die Gläser sind richtig verschlossen, wenn sich der Deckel nach dem Abkühlen nach innen zieht.

Montag, 9. September 2013

Pancakes

Es ist Sonntagfrüh. Das Kind und der Göttergatte schlafen noch und ich geistere nach längerem Schlafmangel in die Küche. Da kommt mir ein Gedanke: Jetzt Pancakes, das wär's doch! Aber wie gehen die Teilchen doch gleich noch? Hmmmm...

Hier ein Orientierungsbild für die Teigkonstistenz..

Oben rechts ein hübsch gebräuntes Exemplar, daneben 2, die schon kurz vor dem Umdrehen sind und unten rechts ein ganz frisch in die Pfanne gegossener Pfannkuchen...

Hier nochmal ein genaueres Bild wegen der Bläschen. So in etwa sollte euer Pancake kurz vor dem Wenden aussehen.


Zutaten:

für 8 bis 10 Pancakes je nach Größe


3 Eier Größe M
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
etwas Butterschmal zum Ausbacken
kohlensäurehaltiges Wasser
ca. 7 - 8 EL Mehl (gehäuft)

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Salz gut verquirlen.
  2. Dann etwas Sprudelwasser hinzufügen. Dadurch schäumen die Eier und die Mischung wird sehr luftig. Wieviel ihr braucht ist schwer zu sagen, hängt etwas vom Kohlensäuregehalt und euren Eiern ab. Ich schätze es sind etwas mehr als 2-3 Schnapsgläser voll Sprudelwasser gewesen. Die Masse sollte jedenfalls sichtbar aufschäumen und wesentlich voluminöser wirken.
  3. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise untermischen, dabei nicht zu stark rühren. Wenn der Teig euch zu fest oder zu flüssig erscheint, gebt ihr entweder Sprudel oder Mehl hinzu. Die Masse muss eher dicklich sein als flüssig, aber noch immer gießbar.
  4. Jetzt muss der Teig etwa 20 Minuten ruhen.
  5. Schmalz in die Pfanne geben und bei mittlerer Stufe erhitzen.
  6. Jetzt erstmal testweise einen Pancake (Durchmesser ca. 8 - 10cm)  in die Pfanne gießen. Der Teig sollte sich gut verteilen, aber nicht zu stark fließen.
  7. Die Temperatur etwas hoch regeln und den Pancake beobachten. Er wird vom Rand her fest und es bilden sich nach und nach sichtbare Blasen. Der Pfannkuchen geht dabei merklich auf und verliert seinen feuchten Glanz. Der Pancake wird auch ein wenig dunkler.
  8. Erst wenden, wenn wirklich viele Blasen da sind und der Pfannkuchen an Festigkeit gewonnen hat, wobei die Oberseite dabei noch feucht sein darf. 
  9. Restliche Pancakes genauso backen und im Ofen zwischenlagern bei 50°C Umluft bis alle fertig sind. Am besten stapelt man die Pancakes zwischen Küchentücker, damit das Fett vom Braten etwas herausgesogen wird.
  10. Mit Ahornsirup oder Zimt und Zucker servieren. Auch Frischkäse passt super dazu.
Zubereitungszeit: 20 min + 20 min Ruhezeit für den Teig
Schwierigkeitsgrad: * (allerdings darf man nicht ungeduldig sein, sonst werden die Pancakes nichts ;-))
Kosten: $

Dienstag, 16. Juli 2013

Zitronenlimonade

Auf ganz natürliche Art und Weise lässt sich schnell und kostengünstig eine sommerliche Erfrischung zaubern: Selbstgemachte Zitronenlimonade. 

Hier wurde schon genascht!


Für ca. 1,25 Liter (5 Gläser à 250 ml)

Zutaten

10-14 Stück Würfelzucker
1 Liter Wasser oder Mineralwasser
500g Zitronen (3-5 Stück)

Zubereitung

  1. Den Würfelzucker in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Bewährt für die meisten Zitronenqualitäten haben sich 12 Stück Zucker. Wem das zu viel ist, der kann weniger Zucker nehmen, muss sich dafür aber mit einer trockeneren Limo begnügen. 
  2. Die Zitronen halbieren und auspressen. Den Saft durch ein sehr feines Sieb streichen und in den Limonadengrundstoff einrühren. Das Retentat (der Rückstand im Sieb) ist bitter und hat keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten.
  3. Das Ganze mindestens 30 Minuten, besser 1h kaltstellen, damit der warme Grundstoff aus Schritt 1 die Limo nicht so sehr auslaugt.
  4. Anschließend mit kaltem Wasser oder besser Sprudelwasser in einer schönen Glaskanne oder -karaffe mit dem restlichen Wasser auffüllen.
  5. Danach etwas warten, bis sich der Schaum gelegt hat, oder alternativ den Schaum abschöpfen. Dieser Schritt dient lediglich der Optik und hat im Kontext des Filtrierens keine Auswirkung auf Geschmack oder Textur der Limo.
  6. Sofort kalt servieren, je nach Geschmack auf Eis, mit Minze oder Zitronenmelisse - Strohhalm nicht vergessen!
Wer es sich traut, kann die Zitronen durch Ablecken der Schnittfläche auf ihren Säuregrad prüfen und die Zuckerwürfelmenge entsprechend anpassen. Das ist besonders lustig, wenn die lieben Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen!

Der Geschmack der Limo ist zuvorderst von Qualität und Reifegrad der Zitronen abhängig. Erstaunlicherweise haben sich Bio-Zitronen nicht immer als besser herausgestellt. Hier hilft nur mit dem Angebot der örtlichen Händler und Supermärkte zu experimentieren.

Schritt 1 lässt sich übrigens als Basisrezept für Limonadengrundstoff auf vielfältige Art und Weise zu anderen Limonaden weiterverarbeiten. Probiert doch mal mit anderen Früchten und Aromen ein bisschen herum und meldet euch in den Kommentaren, wie eure Variante gelungen ist! Wenn Interesse besteht, können wir auch mal einen Grundstoff präsentieren, der nicht mit Kristallzucker gesüßt wird.

Schwierigkeitsgrad *
Kosten $
Zubereitungszeit: 10 Minuten plus Abkühlzeit 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Pizzabrötchen

Aus diesem Teig kann man Pizza machen, rollt man ihn aus und belegt ihn mit allerlei leckeren Belägen. Oder man macht es sich einfach und haut ihn in kleine Portionen zerteilt einfach so in den Ofen, ganz fix und ohne viel Schnickschnack.

Zutaten

für eine Pizza oder ca. 10 Pizzabrötchen

350g  und etwas Weizenmehl
1 Päckchen Trockenhefe
200ml warmes Wasser
1 TL Salz
1 gehäufter TL Zucker
etwas Olivenöl zum Betreichen
etwas grobes Meersalz und Rosmarin zum Bestreuen




Zubereitung

  •  Wasser, Salz und Zucker mischen bis sich die Zutaten aufgelöst haben.
  • Trockenhefe dazu geben und glattrühren im Wasser, damit keine Klümpchen in den Teig gelangen.
  • Hefe-Wasser mit dem Mehl vermischen. Dieser Teig wird sicher etwas kleben, aber keine Sorge...
  • Jetzt nach und nach esslöffelweise Mehl unterkneten bis der Teig glatt ist und beim Kneten nicht mehr an der Schüssel klebt, sondern sich sauber davon ablöst.
  • Den Teig mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken und aufgehen lassen bis er sich etwa verdoppelt hat. Wem die Zeit fehlt, stellt den Teig bei 50°C kurz in den Ofen, am besten mit Umluft oder bei leicht geöffneter Tür. Den Ofen maximal 10 Minuten an lassen, dann ausschalten und den Teig 5 bis 10 weitere Minuten gehen lassen.
  • Falls ihr eine Pizza machen wollt, muss der Teig jetzt nur noch durchgeknetet, ausgerollt und mit einer Gabel gleichmäßig eingestochen werden. Dann könn ihr ihn belegen und backen bei 180°C bis er leicht braun ist und die Beläge entsprechend aussehen.
  • Für Brötchen den Teig durchkneten und in 8 bis 10 gleiche Portionen teilen, entweder mit einem scharfen Messer oder einer sauberen Schere. Kleine Ballen formen und leicht flach drücken, dann mit Olivenöl bepinseln, Salz und Rosmarin darüber streuen und in den Ofen schieben (mittleren Schiene, 180°C, Umluft oder Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten).
  • Backt die Brötchen bis sie hellgoldbraun sind, am besten in den letzten 3 Minuten nur mit Oberhitze für die Kruste. 
  • Beachtet, dass die angegebene Backzeit je nach Herd variieren kann.
Anmerkungen

Am besten schmecken die Brötchen pur zum Salat oder mit etwas Kräuterbutter bestrichen. Für eine schnelle Kräuterbutter mixt ihr weiche Butter, 1/2 Bund Schnittlauch, 1/2 Bund Petersilie, ein paar Basilikumblätter, Liebstöckelpulver, eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker sowie einen guten Schuss Raps- oder Olivenöl gut durch. Die Butter wird schön grün und hält sich 2 Wochen im Kühlschrank.

Dauer: ca. 10 Minuten Zubereitung + Gehzeit + 10 bis 15 Minuten Backzeit
Kosten: $
Schwierigkeitsgrad: *

Samstag, 17. Dezember 2011

Béchamelsauce

Diese Sauce ist die Basis für eine Vielzahl verschiedener, vor allen heller Saucen wie z.B. von Senf-Sauce und Kräuter-Sauce. Eine der bekanntesten Anwendungen ist sicherlich die Lasagne.
Das Tolle an dieser Sauce ist, das sie sehr einfach zuzubereiten ist und blitzschnell in verschiedensten Varianten verwandelt werden kann. Experimentieren äußerst erwünscht!


Zutaten (einfache Basis, meine Variante für ca. 400ml Sauce)
1 kleine weiße Zwiebel
2El Butter
1 gehäufter El Mehl
200ml kalte Milch
200ml kaltes Wasser
Salz
Muskat
Pfeffer

Zubereitung
1. Die Zwiebeln in sehr feine Würfel schneiden.
2. Butter in einer Kasserolle zerlassen, aber nicht braun werden lassen!
3. Sehr früh die Zwiebeln und etwas Salz in die Butter geben.
# Ab hier entscheidet sich, welche Farbe eure Grund-Sauce bekommen soll: weiß oder eher creme, wobei die weiße Sauce weniger nach Nussbutter schmeckt als die creme farbige Sauce. Ich bevorzuge die cremefarbige, weil ich den Geschmack sehr mag und mir die Farbe egal ist.
4. Die Zwiebeln anschwitzen (für weiße Sauce Butter auf keinen Fall Farbe nehmen lassen und gleich zu Schritt 5), bis die Butter am Topfboden einen leichte braunen Niederschlag bildet (Nussbutter).
5. Mehl zur Butter geben und unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel gut vermischen und leicht bräunen (für weiße Saucen hier wieder so wenig Farbe wie möglich nehmen lasen und zu Schritt 6 gehen). Beim Bräunen den Topf immer wieder vom Feuer nehmen, damit das Mehl-Butter Gemisch nicht verbrennt, sondern bräunt. Fleißig Rühren! Bitte nicht schwarz werden lassen!
6. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, Kasserolle aufs Feuer stellen und Schrittweise die 200ml Milch zugeben. Am Anfang mit kleinen Schlucken beginnen. Ach hier den Topf zum glatt rühren der Massen immer wieder vom Feuer nehmen und für die Milchzugabe wieder aufstellen.
7. Sauce mit einer Messerspitze Muskat, etwas schwarzem Pfeffer würzen. Topf am besten dafür auch vom Feuer nehmen, damit nichts anbrennt.
8. Genauso wie die Milch nun das Wasser (oder Brühe) schrittweise zugeben, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Die Sauce bindet nach und nach beim Ruhen abseits vom Feuer etwas mehr ab, Wasser oder Brühe also am besten immer nach einer kurzen Pause weiter zugebe, dann erreicht man das gewünschte Ergebnis.
9. Abschmecken. Hier wird die Béchamelsauce zur Senfsauce oder Kräutersauce.





Varianten:
- Für Saucen zu Fisch empfehle ich eine Mischung von 100ml Fischbrühe und 100ml Wasser, zum Verfeinern etwas Dill.
- Für Hühnerfrikassee 100ml Geflügelbrühe und 100ml Wasser. Gewürzt wird traditionell mit Kapern.
- Senf-Sauce gelingt am besten mit einer gut gebräunten Mehlschwitze und 200ml Wasser. Natürlich gehört hier Senf hinein. Die Art des Senf (Mittelscharf und Deutsch oder Dijon Senf, oder süßerer grober Senf...) trägt entscheidend dazu bei, welche Richtung die Sauce nimmt.
- Meerrettich-Sauce ist am besten aus einer sehr hellen Sauce mit natürlich Meerrettich und einem kleinen Klecks Frischkäse.


Zubereitungszeit: ca 10min
Schwierigkeit: **
Kosten: $