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Donnerstag, 8. Januar 2015

Knusprige Chips in 10 Minuten (wirklich fettfrei!)


Auf der Suche nach „knusprige Chips selber machen“ bin ich auf ein „Rezept“ gestoßen, dass so einfach ist, dass man es kaum Rezept nennen kann. Trotzdem ist das Ergebnis super.
Wirklich knusprige Chips und dazu noch ohne Zugabe von Fett in kürzester Zeit zubereitet. Man braucht keinen Top, nur einen tiefen Teller, Holzspieße und (jetzt kommt die Überraschung!) eine Mikrowelle. 

Zutaten:
*Mehlig kochende Kartoffel (große machen weniger Arbeit)

Zubereitung:
* Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden (max. 1-2mm eher dünner)
* Kartoffelscheiben mit etwas Abstand auf Holzspieße fädeln
* Kartoffelspieße in einen tiefen Teller oder eine mikrowellenfähige Schüssel hängen so dass die Scheiben den Teller nicht berühren
*Alles bei voller Stärke 5-10 min in die Mikrowelle stellen (hängt von der Leistung des Geräts und der Dicke der Scheiben ab) und beobachten wie sie knusprig und braun werden.

Variation:
Die Chips schmecken sehr gut ohne Würze, wer es aber lieber salzig oder scharf mag kann die Chips ganz nach Belieben würzen. Haftet am besten, wenn sie noch warm sind.

Kosten: € (fast nichts)
Zubereitungszeit: 10min


Sonntag, 22. Dezember 2013

21. Türchen: schwedisches Körner-Knäckebrot

Was hat Knäckebrot wohl mit Weihnachten zutun? In Schweden gehört Knäckebrot als Vorspeise mit Butter oder mit dem obligatorischen eingelegten Hering zu jedem Weihnachtsessen. Das hier vorgestellte Rezept mit Leinsamen, Sonnenblumenkernen und Sesam ist eine gesunde Variation des Klassikers.

Für ein Backblech mit ca. 30 Stück

Zutaten
100 ml Sesam
100 ml Leinsamen
100 ml Sonnenblumenkerne
200 ml Mehl
200 ml kaltes Wasser
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1 TL Kümmel, falls gewünscht
1 EL grobes Meersalz, falls gewünscht

Zubereitung
1. Ofen auf 150°C vorheizen.
2. Alle trockenen Zutaten (außer das Meersalz) in einer Schüssel mischen. Wasser und Öl zugeben und alles gut verrühren.
3. Den Teig auf einem Backblech mit Backpapier dünn verteilen.
4. Zunächst 25 min in der Mitte des Ofens backen. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und das halb fertige Knäckebrot mit einem Messer, einem Pizzaroller oder einem Musterrollmesser in gleichmäßig große Vierecke schneiden.
* Falls man möchte, kann man die Oberfläche des Knäckebrots etwas mit Wasser einsprühen und das Meersalz darüber streuen.
5. Das Knäckebrot weitere 25 min backen.
6. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: 60 min
Kosten: $$
Schwierigkeitsgrad: *

Sonntag, 8. September 2013

Petersilie-Mandel-Pesto

Ein einfaches Pesto, dem ein wenig Pimenton de la Vera den besonderen Touch verleiht.

Für etwa 400 g Pasta

Zutaten
1/2 Bund Petersilie
3 Zweige Thymian
1 Zweig Oregano
50 ml Mandeln
50 ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 TL Meersalz
1/2 TL Pimenton de la Vera

Zubereitung
1. Mandeln und Knoblauch ohne Öl in einer Pfanne anrösten.
2. Petersilie, Oregano und die Nadeln des Thymian mit den Mandeln und dem Knoblauch in ein Püriergefäß geben. Salz und Öl zugeben und alles mit dem Pürierstab pürieren. Falls das Pesto zu fest wird, mehr Öl zugeben.
3. Mit Pimenton de la Vera würzen und gut umrühren. Fertig.

Zubereitungszeit: 15 min
Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $$ (gutes Öl verwenden! )

Dienstag, 16. Juli 2013

Zitronenlimonade

Auf ganz natürliche Art und Weise lässt sich schnell und kostengünstig eine sommerliche Erfrischung zaubern: Selbstgemachte Zitronenlimonade. 

Hier wurde schon genascht!


Für ca. 1,25 Liter (5 Gläser à 250 ml)

Zutaten

10-14 Stück Würfelzucker
1 Liter Wasser oder Mineralwasser
500g Zitronen (3-5 Stück)

Zubereitung

  1. Den Würfelzucker in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Bewährt für die meisten Zitronenqualitäten haben sich 12 Stück Zucker. Wem das zu viel ist, der kann weniger Zucker nehmen, muss sich dafür aber mit einer trockeneren Limo begnügen. 
  2. Die Zitronen halbieren und auspressen. Den Saft durch ein sehr feines Sieb streichen und in den Limonadengrundstoff einrühren. Das Retentat (der Rückstand im Sieb) ist bitter und hat keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten.
  3. Das Ganze mindestens 30 Minuten, besser 1h kaltstellen, damit der warme Grundstoff aus Schritt 1 die Limo nicht so sehr auslaugt.
  4. Anschließend mit kaltem Wasser oder besser Sprudelwasser in einer schönen Glaskanne oder -karaffe mit dem restlichen Wasser auffüllen.
  5. Danach etwas warten, bis sich der Schaum gelegt hat, oder alternativ den Schaum abschöpfen. Dieser Schritt dient lediglich der Optik und hat im Kontext des Filtrierens keine Auswirkung auf Geschmack oder Textur der Limo.
  6. Sofort kalt servieren, je nach Geschmack auf Eis, mit Minze oder Zitronenmelisse - Strohhalm nicht vergessen!
Wer es sich traut, kann die Zitronen durch Ablecken der Schnittfläche auf ihren Säuregrad prüfen und die Zuckerwürfelmenge entsprechend anpassen. Das ist besonders lustig, wenn die lieben Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen!

Der Geschmack der Limo ist zuvorderst von Qualität und Reifegrad der Zitronen abhängig. Erstaunlicherweise haben sich Bio-Zitronen nicht immer als besser herausgestellt. Hier hilft nur mit dem Angebot der örtlichen Händler und Supermärkte zu experimentieren.

Schritt 1 lässt sich übrigens als Basisrezept für Limonadengrundstoff auf vielfältige Art und Weise zu anderen Limonaden weiterverarbeiten. Probiert doch mal mit anderen Früchten und Aromen ein bisschen herum und meldet euch in den Kommentaren, wie eure Variante gelungen ist! Wenn Interesse besteht, können wir auch mal einen Grundstoff präsentieren, der nicht mit Kristallzucker gesüßt wird.

Schwierigkeitsgrad *
Kosten $
Zubereitungszeit: 10 Minuten plus Abkühlzeit 

Dienstag, 21. Mai 2013

Frische Pasta mit Brennesselpesto, Nüssen und Chilie

Dieses Rezept habe ich frei einer schwedischen Garten- und Kochsendung nachempfunden. Ich war selbst überrascht, wie lecker Brennesseln sein können.

Für 4 Portionen als Hauptspeise

Zutaten
ca. 800 g frische Pasta (hier Tomatentortelini)
gutes Olivenöl
eine Salatschüssel voll junge Brennesseln
1 Handvoll Cashewnüsse (ungesalzen)
1 Chilieschote
2 Knoblauchzehen
Meersalz
Parmesan

Zubereitung
1. Brennesseln waschen und die Blätter von den Stielen schneiden. Die Blätter in kochendem Wasser 1 min blanchieren und dann sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken.
2. In einem Püriergefäß die Brennesselblätter, einen großzügigen Schuß Olivenöl und einen TL Meersalz grob pürieren. Es macht nichts, wenn die Brennesselblätter noch etwas Wasser vom Abschrecken mitbringen. Das saugen die Nudeln dann ganz schnell auf.
3. Chilie und Knoblauch fein hacken, die Cashews grob hacken. In einer Pfanne Cashews kurz anrösten, dann einen guten Schuß Olivenöl, sowie die Chilie und den Knoblauch zugeben und kurz rösten, bis der Knoblauch goldbraun ist.
4. Die frische Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und abgießen. Meist dauert das nur ein paar Minuten.
5. Pasta, Pfanneninhalt und Brennesselpesto im Topf mischen und mit Parmesan bestreut servieren.

Dieses Rezept ist unglaublich einfach, was gerade auch die groben Maße unterstreichen. Der Geschmack ist sensationell und kann selbst Grünzeugskeptiker überzeugen.

Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $-$$
Zubereitungszeit: 25 min

Sonntag, 16. Dezember 2012

16. Türchen: Gewürzöl

Ihr sucht ein kleines Geschenk, dass ihr ohne viel Aufwand und Mühen ganz fix selber machen könnt? Kein Problem: Alles, was ihr braucht, sind ein paar wenige Zutaten, eine hübsche Glasflasche mit gut verschließbarem Deckel und etwas Olivenöl. Was man daraus zaubern kann? - Ein lecker-aromatisches Würzöl, welches nicht nur toll schmeckt, sondern auch hübsch anzu schauen ist.




Zutaten

für 100ml

100ml hochwertiges Olivenöl
3 schwarze und 3 weiße Pfefferkörner
1/4 bis 1/2 Kapsel Sternanis
1/2 bis 1 Lorbeerblatt
1/4 bis 1/2 getrocknete Chilischote
getrockneter Thymian
optional 1/4 TL Koriandersaat statt weißem Pfeffer

Zubereitung

  1. Je nachdem, wieviel Öl ihr ansetzen wollt, messt ihr eure Zutaten ab: Macht ihr 500ml, verfünffacht ihr also alle oben angegebenen Gewürze und Kräuter.
  2. Füllt sie (eventuell mit Hilfe eines Trichters) in eine saubere Flasche mit Schraubverschluss.
  3. Gießt nun alles mit Öl auf, dreht die Flasche fest zu und schüttelt einmal gut durch.
  4. Das Öl sollte nun an einem dunklen Ort mindestens eine Woche ruhen.
  5. Schüttelt die Flasche zwischendurch ab und zu (vorsichtig) durch.
  6. Zum Verschenken einfach ein kleines, handgeschriebenes Etikett basteln und ein Schleifchen um den Flaschenhals wickeln.
Anmerkungen

Grundsätzlich sollte man Olivenöl eher dunkel lagern, damit das Aroma optimal erhalten bleibt. Da das Öl allerdings sehr ansprechend ausschaut, wenn man es in klare Flaschen füllt, sollte man eventuell eher kleinere Mengen ansetzen, da diese natürlich schneller aufgebraucht werden können. Ansonsten kann man selbstverständlich auch dunkle Flaschen nehmen oder einfach den Hinweis geben, das Öl nicht im prallen Sonnenlicht zu lagern, sondern eher gemütlich dunkel.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$
Zubereitungszeit: ca. 5 min

Samstag, 15. Dezember 2012

15. Türchen: Champignon-Antipasti-Salat

Statt der üblichen Rahmchampignons gibt es heute eine Beilage mit Pfiff. Die leckeren Pilzlein gesellen sich dabei zu einem fein-säuerlichen Balsamico-Dressing mit exotischem Touch.



Zutaten

für 2 bis 3 Portionen

500g weiße Champignon, mittel bis groß
2 EL Sojasoße
4 EL Balsamico rosso
4 bis 5 EL Wasser
3 EL Zucker
1 Prise Salz
schwarzer Pfeffer
getrockneter Dill
frische, gehackte Petersilie oder Koriander je nach Vorliebe
etwas Olivenöl (ca. 1 bis 2 EL)

Zubereitung

  1. Pilze in hauchdünne Scheiben schneiden.
  2. Dressing aus den übrigen Zutaten anrühren. Dabei alles gut vermischen und ständig rühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
  3. Pilze mit dem Dressing marinieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Anmerkung

Sollte das Dressing zu intensiv werden, kann man noch etwas Wasser hinzufügen oder die Menge an Pilzen erhöhen. Grundsätzlich sind Chamignons auch roh ein Genuß. Wer die Pilze lieber gegart mag (oder besser verträgt), brutzelt sie für 1 bis 2 Minuten (Da die Pilze sehr dünn sind reicht das vollkommen!) mit etwas Olivenöl in der Pfanne an und löscht mit dem Dressing ab. Allerdings ist es dann ratsam, das Dressing etwas zu verdünnen, da beim Ablöschen einges verdunstet. Natürlich kann man den Salat auch lauwarm genießen.

Sonntag, 4. November 2012

Die 723. Kürbissuppe der Saison

Natürlich gab es auch Kürbissuppe bei uns, nachdem nach zweimal Marmeladekochen immer noch ein Viertel der großen Frucht in meinem Kühlschrank parkte. Diese Variante kommt allerdings sehr leicht daher und verzichtet auf die üblichen Zutaten wie Sahne oder Creme Fraîche.
Durch ein paar raffinierte Zutaten ist sie dennoch intensiv im Geschmack und glänzt durch eine milde Paprikanote. Außerdem ist die Suppe vegan und sogar sojafrei - also absolut etwas für einen netten Abend mit den bewusst lebenden Freunden und allen, die kein Soja vertragen!

Zutaten

für 4 Portionen

600g Muskatkürbisfleisch ohne Schale
3 kleine bis mittelgroße Kartoffeln
1 rote Paprikaschote
1 großer, säuerlicher Apfel
1 kleine Möhre
800 bis 900ml Gemüsefond
2 bis 3 El Olivenöl
etwas Kürbiskernöl zum Garnieren
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
gerebelter oder frischer Rosmarin
1 TL Agavendicksaft oder Akazienhonig oder brauner Zucker


Zubereitung

  • Kartoffeln würfeln und mit etwas Olivenöl ein wenig in einem Topf anschmoren.
  • Den Kürbis und Möhre ebenfalls würfeln und dazugeben. Kurz mitdünsten.
  • Den Apfel schälen und ebenfalls gewürfelt zu den übrigen Zutaten in den Topf geben.
  • Paprika ebenfalls würfeln und hinzugeben. Alles gut umrühren. Hitze reduzieren.
  • Alles mit dem Fond ablöschen und köcheln lassen bis die Kartoffel und die Möhre weich ist. Der Kürbis zerfällt zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon etwas.
  • Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe etwas abkühlen lassen. Dann fein durchpürieren.
  • Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Agavendicksaft/Honig/Zucker und Rosmarin abschmecken.
  • Die Suppe noch einmal kurz auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze aufkochen.
  • Nachwürzen.
  • Mit etwas Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 35 min