Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 5. Oktober 2013

Kürbis süß-sauer



Zutaten für 8 Gläser a 450ml
2kg geschälter Kürbis (ca. 3,5kg ungeputzt z.B. St Martins Kürbis)
450ml Weinessig
650ml Wasser
700g Zucker
12 Nelken
4 Zimtstangen
1/4 Tl Salz
8 450ml Einweck(Schraubdeckel)gläser

Zubereitung
* Kürbis entkernen, schälen und in Würfel schneiden.
* Mit restlichen Zutaten übergießen und ca. 6h kalt ziehen lassen.
* Alles kurz kochen bis der Kürbis halb gar ist.
* Kürbiswürfel mit der Schaumkelle in die Gläser füllen. mind. 2cm Platz zum Glasrand lassen.
* Sud nochmal kräftig aufkochen und dann über die Kürbiswürfel geben bis diese bedeckt sind, jedoch bis max. 2cm unter den Glasrand. Gläser sofort verschließen.
* Alles im Backofen einkochen.

* Kann mindestens 1 Jahr gelagert werden.



Kosten
$
Schwierigkeit
*
Zubereitungszeit:
***
1/2- 1h Schnippeln
6h Marinieren
ca. 20min Kochzeit
ca. 1h Einkochzeit
2-3h Abkühlen

Samstag, 31. August 2013

Tomatensalat ala Pimenton de la Vera

Wenn Töchterchen den Mozzarella bereits beim Einkauf "Tomatenkäse" nennt, weiß man, dass die Kombination auch beim Nachwuchs einschlägt. Für die Zeit der ersten eigenen Balkontomaten empfehlen wir den Klassiker Tomate-Mozzarella mit einem besonders herzhaften Spezialdressing.


Für ca. 6 Portionen
Zutaten


500g Strauchtomaten
Eine Hand voll gewöhnlichem Basilikum
Eine Hand voll Zitronenbasilikum
Sieben große Rosmarinnadeln
Drei Stängel frischer gewöhnlicher Thymian
Zwei Stängel Zitronenthymian
Zwei Stück Mozzarella
Eine Hand voll Pinienkerne

und für das Dressing

50ml Keimöl
50ml Kräuteressig od. 75ml Zitronensaft
1 Teelöffel Salz
Teelöffel Zucker
2 Prisen Liebstöckel
Hauch Muskatnuss gemahlen, Kreuzkümmel
Prise Koriander
1 Becher Creme fraiche 200g
Teelöffel Pulver geräucherte Paprika (aka "Pimenton de la Vera")
Teelöffel Senf mittelscharf
Lake von einem der Mozz.

Zubereitung
Erst mal Butter bei die Fische, das Dressing kommt in Runde Zwo!
    Schritt 5
  1. Die Tomaten vierteln und etwaiges überschüssiges Tomatenwasser für das Dressing aufheben.
  2. Die Kräuter fein hacken und unter die Tomaten heben.
  3. Jetzt den Mozzarella würfeln und zusammen mit den ganzen Pinienkernen in den Salat geben.
  4. Nun das Dressing in einem großen Trinkglas (0,5l) oder einem Dressingshaker zubereiten!
  5. Zunächst das Keimöl und den Essig hinzugeben, und alle restlichen Zutaten, inklusive der halben Lake von einem der Mozzarellas, aber vorerst ohne die Creme fraiche, den Senf und das Tomatenwasser einrühren.
  6. Die Mischung im Shaker sehr gut durchschütteln oder im Glas mit einer Gabel gut durchmischen.
  7. Wenn eine schöne Emulsion entstanden ist, die Creme fraiche und den Senf unterheben und nochmals gut durchmischen. Dieser Schritt sollte in jedem Fall außerhalb des Dressingshakers passieren, da die Konsistenz zunächst durchaus zäh sein kann und man sich dann unnötig abmüht, die Masse wieder aus dem Shaker zu kratzen. 
  8. Aus diesem Grund mit dem Tomatenwasser oder der restlichen Lake das Dressing solange verdünnen, bis die Konsistenz für den individuellen Geschmack angenehm ist. Achtung: die Tomaten verwässern das Dressing noch, vorher nicht zuuu dünn werden lassen.
  9. Zuletzt das Dressing unter den Salat heben, alles gut durchmischen und schließlich mit Basilikum-Blättern garniert in kleinen Schüsseln servieren.

Wer es scharf mag, hat Glück und gibt dem Dressing noch drei vier Tropfen "Vicious Viper" oder zwei fein geringelte heimische Balkonchili bei. Damit ist der Salat aber nicht mehr für Kinder geeignet, denn die geräucherte Paprika bringt selbst schon etwas Schärfe mit.





Zubereitungszeit: ca. 20 min
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$


Samstag, 15. Dezember 2012

15. Türchen: Champignon-Antipasti-Salat

Statt der üblichen Rahmchampignons gibt es heute eine Beilage mit Pfiff. Die leckeren Pilzlein gesellen sich dabei zu einem fein-säuerlichen Balsamico-Dressing mit exotischem Touch.



Zutaten

für 2 bis 3 Portionen

500g weiße Champignon, mittel bis groß
2 EL Sojasoße
4 EL Balsamico rosso
4 bis 5 EL Wasser
3 EL Zucker
1 Prise Salz
schwarzer Pfeffer
getrockneter Dill
frische, gehackte Petersilie oder Koriander je nach Vorliebe
etwas Olivenöl (ca. 1 bis 2 EL)

Zubereitung

  1. Pilze in hauchdünne Scheiben schneiden.
  2. Dressing aus den übrigen Zutaten anrühren. Dabei alles gut vermischen und ständig rühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
  3. Pilze mit dem Dressing marinieren und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Anmerkung

Sollte das Dressing zu intensiv werden, kann man noch etwas Wasser hinzufügen oder die Menge an Pilzen erhöhen. Grundsätzlich sind Chamignons auch roh ein Genuß. Wer die Pilze lieber gegart mag (oder besser verträgt), brutzelt sie für 1 bis 2 Minuten (Da die Pilze sehr dünn sind reicht das vollkommen!) mit etwas Olivenöl in der Pfanne an und löscht mit dem Dressing ab. Allerdings ist es dann ratsam, das Dressing etwas zu verdünnen, da beim Ablöschen einges verdunstet. Natürlich kann man den Salat auch lauwarm genießen.

Montag, 7. November 2011

Fisch-Kokos-Curry

Mitunter gefällt es mir, experimentell zu kochen und aus dem, was ich im Kühl- und im Vorratsschrank habe, etwas Neues und Kreatives zu kochen. Dabei lasse ich mich von Rezepten in Kochzeitschriften oder Internetkochforen inspirieren. Dabei passe ich das, was ich tatsächlich koche, an Zutaten und meinen Geschmack an. Manchmal geht das gut, manchmal auch nicht. Wirklich schrecklich ist es bisher nie gewesen. Und gelernt habe ich dabei jedes Mal was.

Das Fisch-Kokos-Curry ist eine solche, gelungene Kreation, für die ich aber auch gleich die Verbesserungen fürs nächste Mal mit in der Anleitung einarbeiten werde. Guten Appetit.

Hauptspeise zu Reis für 5 Portionen

Zutaten
500 g Seelachsfilet, frisch oder TK aufgetaut
1 weiße Zwiebel
2 mittelgroße Karotten
3 Hände voll geschnittener Weißkohl (ca. 1 Suppenteller voll)
2 mittelgroße festkochende (nicht mehlige) Äpfel
1 Daumenglied großes Stück frischer Ingwer
1 Dose Kokosmilch
Olivenöl
2 EL Currypulver
1 TL Kurkuma
1/2 TL Korianderpulver

Zubereitung
1. Fischfilets waschen und trocken tupfen. Leicht salzen.
2. Zwiebel schälen und fein hacken. Kohl in ca 1-2 cm große Stücke schneiden. Äpfel entkernen und in 1 cm große Stücke schneiden. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ingwer schälen und sehr fein hacken.
3. Fischfilets in Olivenöl anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller ablegen.
















4. Im verbliebenen Öl die Zwiebelstückchen glasig anbraten. Möhren zugeben und 2 min mitbraten. Kohl zugeben und 2 min mitbraten. Ingwer zugeben.
5. Curry, Koriander und Kurkuma zugeben und 2 min mitbraten. Laut Tim Mälzer sollte man Curry in etwas Fett anbraten, um das volle Aroma zu entfalten.
6. Alles mit der Kokosmilch ablöschen und 5 min zugedeckt kochen lassen.
7. Äpfel zugeben und weitere 3 min kochen lassen. In meinem Fall habe ich die Äpfel zu früh zugegeben, was dazu geführt hat, daß sie zu sehr zerkocht sind. Stattdessen sollten sie noch etwas Biss haben und mit ihrer Süße und der Säure einen Kontrast zum Curry bilden.
8. Mit Salz abschmecken.
9. Fisch auf das Curry legen und zugedeckt 2 min warm werden lassen.
10. Mit Reis servieren.
















Das Fisch-Kokos-Curry ist der indischen Küche nachempfunden. Es schmeckt nicht nach Kokos und besitzt eine angenehme, fruchtige Schärfe. Die Konsistenz ist cremig, die Stückigkeit interessant wegen der unterschiedlichen Konsistenzen. Alternativ zum recht milden Seelachs, der gegenüber dem Curry eher im Hintergrund steht, könnte man auch Hühnchen verwenden, daß an in Stücke schneidet und scharf anbrät.

Kosten: $$ (falls man nicht selbst angelt und die Gewürze nicht zu Hause hat)
Schwierigkeitsgrad: **
Zubereitungszeit: ca. 40 min

Freitag, 21. Oktober 2011

Speck-Rahm-Wirsing Topf

Hauptspeise 2-3 Personen oder ohne Kartoffeln und mit weniger Speck und Flüssigkeit als Gemüse-Beilage für 5-6 Personen

Der Herbst ist da! Und hält Einzug in meine Töpfe und Pfannen.
Den Wirsingkohl hab ich nach vielen Jahren in der "Schnitzelbank" in Heidelberg wieder entdeckt. Ein tolles kleines Restaurant mit einem sehr sympathischen Wirt aus der Heimat. Zu den fantastischen Schnitzeln, Steaks, Braten und Bratkartoffeln gibt es dort Rahm-Wirsing als Beilage.
Der Versuch diesen nach zu kochen gelang ganz gut und resultierte in der Erfindung dieser Hauptspeise.

Zutaten:
250g Durchwachsener Speck
1 Wirsingkohl
4 -6 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Becher Sahne
Pfeffer,
Senfkörner
Kümmel
Paprika rosenscharf (Messerspitzen)
Muskatnuss (Messerspitze, sehr sparsam!)
Kleine Priese Zucker

Zubereitung:
1. Den Speck, die Kartoffeln und die Zwiebel in feine Würfel schneiden.
2. Wirsing entblättern und die Strünke entfernen. Die Blätter dann in feine Streifen schneiden und in einem Durchschlag abspülen und abtropfen.
3. Speck in einer tiefen, großen Pfanne anbraten (Fett ist keins notwendig, wenn der Speck genug enthält). Wenn er etwas Farbe hat, die Zwiebel zugeben und glasig braten. 1/4 Tl Senfkörner zugeben und kurz mit braten.
4. Wirsingstreifen nach und nach in die Pfanne geben und unter heben, bis er zusammen gefallen ist und etwas Farbe genommen hat.
5. Die Kartoffelstückchen, Kümmel und Pfeffer (schwarz, gemahlen) zugeben und kurz mit anbraten.
6. Mit 1/2 L Wasser ablöschen und mit Deckel bei mittlerer Hitze gar ziehen lassen.
7. 1 Becher Sahne zugeben und ohne Deckel +/- cremig kochen lassen.
8. Sparsam mit Muskat, Paprika, Zucker würzen.
8. Falls nötig nach würzen. Vorsicht mit dem Salz Speck ist meist schon sehr salzig!

Anmerkung:
Vielleicht etwas abwegig, aber extrem lecker: Auf den Teller vorm Servieren etwas geriebenen Parmesan dazugeben. Jammi!!!
Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $-$$