Samstag, 31. August 2013

Tomatensalat ala Pimenton de la Vera

Wenn Töchterchen den Mozzarella bereits beim Einkauf "Tomatenkäse" nennt, weiß man, dass die Kombination auch beim Nachwuchs einschlägt. Für die Zeit der ersten eigenen Balkontomaten empfehlen wir den Klassiker Tomate-Mozzarella mit einem besonders herzhaften Spezialdressing.


Für ca. 6 Portionen
Zutaten


500g Strauchtomaten
Eine Hand voll gewöhnlichem Basilikum
Eine Hand voll Zitronenbasilikum
Sieben große Rosmarinnadeln
Drei Stängel frischer gewöhnlicher Thymian
Zwei Stängel Zitronenthymian
Zwei Stück Mozzarella
Eine Hand voll Pinienkerne

und für das Dressing

50ml Keimöl
50ml Kräuteressig od. 75ml Zitronensaft
1 Teelöffel Salz
Teelöffel Zucker
2 Prisen Liebstöckel
Hauch Muskatnuss gemahlen, Kreuzkümmel
Prise Koriander
1 Becher Creme fraiche 200g
Teelöffel Pulver geräucherte Paprika (aka "Pimenton de la Vera")
Teelöffel Senf mittelscharf
Lake von einem der Mozz.

Zubereitung
Erst mal Butter bei die Fische, das Dressing kommt in Runde Zwo!
    Schritt 5
  1. Die Tomaten vierteln und etwaiges überschüssiges Tomatenwasser für das Dressing aufheben.
  2. Die Kräuter fein hacken und unter die Tomaten heben.
  3. Jetzt den Mozzarella würfeln und zusammen mit den ganzen Pinienkernen in den Salat geben.
  4. Nun das Dressing in einem großen Trinkglas (0,5l) oder einem Dressingshaker zubereiten!
  5. Zunächst das Keimöl und den Essig hinzugeben, und alle restlichen Zutaten, inklusive der halben Lake von einem der Mozzarellas, aber vorerst ohne die Creme fraiche, den Senf und das Tomatenwasser einrühren.
  6. Die Mischung im Shaker sehr gut durchschütteln oder im Glas mit einer Gabel gut durchmischen.
  7. Wenn eine schöne Emulsion entstanden ist, die Creme fraiche und den Senf unterheben und nochmals gut durchmischen. Dieser Schritt sollte in jedem Fall außerhalb des Dressingshakers passieren, da die Konsistenz zunächst durchaus zäh sein kann und man sich dann unnötig abmüht, die Masse wieder aus dem Shaker zu kratzen. 
  8. Aus diesem Grund mit dem Tomatenwasser oder der restlichen Lake das Dressing solange verdünnen, bis die Konsistenz für den individuellen Geschmack angenehm ist. Achtung: die Tomaten verwässern das Dressing noch, vorher nicht zuuu dünn werden lassen.
  9. Zuletzt das Dressing unter den Salat heben, alles gut durchmischen und schließlich mit Basilikum-Blättern garniert in kleinen Schüsseln servieren.

Wer es scharf mag, hat Glück und gibt dem Dressing noch drei vier Tropfen "Vicious Viper" oder zwei fein geringelte heimische Balkonchili bei. Damit ist der Salat aber nicht mehr für Kinder geeignet, denn die geräucherte Paprika bringt selbst schon etwas Schärfe mit.





Zubereitungszeit: ca. 20 min
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$


Samstag, 27. Juli 2013

Mit Käsecreme gefüllte Spitzpaprika vom Grill

Dieses einfache Gericht werden nicht nur die Vegetarier unter den Grillern lieben.
Für 3 Spitzpaprika
 
Zutaten
3 Spitzpaprika
150 g Feta
2 EL Frischkäse oder Ziegenfrischkäse
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
6 EL gehackte frische Kräuter wie Kerbel, Petersilie und Schnittlauch
1 kleine Chili, fein gehackt
1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
 
Zubereitung
1. Den "Deckel" der Spitzpaprikas vorsichtig ausschneiden und die Kerne entfernen. Den Deckel aufbewahren und falls nötig die Reste des Kerngehäuses entfernen.
2. In einer Schüssel Feta und die dazugehörende Salzlake mit einer Gabel zerdrücken.
3. Alle anderen Zutaten zugeben und zu einer Creme verrühren.
4. Die Creme mit Hilfe eines kleinen Löffels und eventuell einem Schaschlikspieß in die Spitzpaprikas füllen. Die Deckel wieder auf die Spitzpaprikas setzen.
5. Die gefüllten Spitzpaprikas auf dem Grill vorsichtig gahren und wenden, wenn die Haut der Paprika Farbe bekommt.
Zubereitungszeit: ca. 15-20 min
Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $

Dienstag, 16. Juli 2013

Zitronenlimonade

Auf ganz natürliche Art und Weise lässt sich schnell und kostengünstig eine sommerliche Erfrischung zaubern: Selbstgemachte Zitronenlimonade. 

Hier wurde schon genascht!


Für ca. 1,25 Liter (5 Gläser à 250 ml)

Zutaten

10-14 Stück Würfelzucker
1 Liter Wasser oder Mineralwasser
500g Zitronen (3-5 Stück)

Zubereitung

  1. Den Würfelzucker in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Bewährt für die meisten Zitronenqualitäten haben sich 12 Stück Zucker. Wem das zu viel ist, der kann weniger Zucker nehmen, muss sich dafür aber mit einer trockeneren Limo begnügen. 
  2. Die Zitronen halbieren und auspressen. Den Saft durch ein sehr feines Sieb streichen und in den Limonadengrundstoff einrühren. Das Retentat (der Rückstand im Sieb) ist bitter und hat keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten.
  3. Das Ganze mindestens 30 Minuten, besser 1h kaltstellen, damit der warme Grundstoff aus Schritt 1 die Limo nicht so sehr auslaugt.
  4. Anschließend mit kaltem Wasser oder besser Sprudelwasser in einer schönen Glaskanne oder -karaffe mit dem restlichen Wasser auffüllen.
  5. Danach etwas warten, bis sich der Schaum gelegt hat, oder alternativ den Schaum abschöpfen. Dieser Schritt dient lediglich der Optik und hat im Kontext des Filtrierens keine Auswirkung auf Geschmack oder Textur der Limo.
  6. Sofort kalt servieren, je nach Geschmack auf Eis, mit Minze oder Zitronenmelisse - Strohhalm nicht vergessen!
Wer es sich traut, kann die Zitronen durch Ablecken der Schnittfläche auf ihren Säuregrad prüfen und die Zuckerwürfelmenge entsprechend anpassen. Das ist besonders lustig, wenn die lieben Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen!

Der Geschmack der Limo ist zuvorderst von Qualität und Reifegrad der Zitronen abhängig. Erstaunlicherweise haben sich Bio-Zitronen nicht immer als besser herausgestellt. Hier hilft nur mit dem Angebot der örtlichen Händler und Supermärkte zu experimentieren.

Schritt 1 lässt sich übrigens als Basisrezept für Limonadengrundstoff auf vielfältige Art und Weise zu anderen Limonaden weiterverarbeiten. Probiert doch mal mit anderen Früchten und Aromen ein bisschen herum und meldet euch in den Kommentaren, wie eure Variante gelungen ist! Wenn Interesse besteht, können wir auch mal einen Grundstoff präsentieren, der nicht mit Kristallzucker gesüßt wird.

Schwierigkeitsgrad *
Kosten $
Zubereitungszeit: 10 Minuten plus Abkühlzeit 

Montag, 15. Juli 2013

Thailändische Fischsuppe

Wer Tom Ka Gai Suppe und Fisch mag, wird diese cremige Suppe lieben.
Als Vorspeise für 4 Personen

Zutaten
ca. 300 g Dorschfilet
2 Dosen Kokosmilch
4-6 EL Fischsauce
2 daumengroße Stücke Ingwer
4 EL Limettensaft
4-6 Kafir-Limettenblätter, getrocknet
3 Chilies
2 Stängel Zitronengras
frischer Koriander nach Belieben

Zubereitung
1. Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Chilies fein hacken. Zitronengras in grobe Stücke schneiden. Limettenblätter im Mörser zerstoßen und die Blattadern und -stängel aussortieren. Koriander grob hacken.
2. Den Inhalt von 2 Dosen Kokosmilch zusammen mit den zerstoßenen Limettenblätter, Ingwer und Zitronensaft aufkochen.
3. Fisch und Fischsauce zugeben und 3-4 min köcheln lassen.
4. Limettensaft, Chilies und Koriander zugeben und servieren.

Zubereitungszeit: 15 min
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $$
 

Mittwoch, 10. Juli 2013

Erdbeer-Käsekuchen mit Gries

Dieser Käsekuchen ohne Boden ist mein neuer erklärter Lieblingskuchen, zumal er luftig und locker ist und noch dazu ein echter Hingucker. Freunden der leichten Sommerküche sei versichert, daß er ganz ohne Butter auskommt.

Für eine 26 cm Springform, also ca. 12 Stücke

Zutaten
500 g Quark
350 g saure Sahne
6 Eier
100 g Zucker
1 Zitrone
Vanillemark
100 g Gries
1 Packung Erdbeeren

Zubereitung
1. Die Eier trennen und zunächst  das Eigelb mit Quark, Zucker, saurer Sahne, abgeriebener Zitronenschale, Vanillemark von 1 Schote und 2 El Zitronensaft verrühren. Den Gries unterrühren.
2. Einweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Vorsichtig unter den Teig heben.
3. Den Ofen auf 200ºC vorheizen. Eine 26 cm Springform einfetten und den Teig hineingeben.
4. Den Kuchen insgesamt 45 min backen. Nach etwa der Hälfte der Zeit sollte die Oberfläche eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben. Dann ist es Zeit, die Temperatur um etwa 50ºC zu reduzieren und den Kuchen mit Alufolie abzudecken.
5. Nach der Backzeit sollte der Kuchen langsam, also für mindestens eine halbe Stunde bei leicht geöffneter Ofenklappe abkühlen. Keine Angst, wenn er dabei ein wenig in sich zusammenfällt. Anschließend den Kuchen außerhalb des Ofens komplett abkühlen lassen.
6. Vor dem Servieren eine Handvoll Erdbeeren mit etwas Zitronensaft und je nach Wunsch etwas Zucker pürieren. Die restlichen Erdbeeren putzen und vierteln, dann auf dem Kuchen verteilen und mit pürierten Erdbeeren beträufeln.

Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $$
Zubereitungszeit: 2 Stunden inkl. Ruhezeit im Ofen

Erdbeer-Rhabarber-Pie mit Creme fraiche

Dieser Kuchen ist nicht nur optisch ein Genuß.

Für eine Pieform, also ca. 12 Stücke

Zutaten
Für den Teig
400 ml Weizenmehl
150 g Butter in kleine Stückchen geschnitten
50 g Zucker
1 Ei
Mark einer halben Vanilleschote
50 ml gemahlene Mandeln

Für den Belag
100 g Vollmilchschokolade
200 g Creme fraiche
25 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
200 g Erdbeeren
100 g in Stücke geschnittenen Rhabarber
50 ml Wasser
2 TL Speisestärke

Zubereitung
1. Aus den Zutaten für den Teig deinen Mürbeteig herstellen und diesen zu einer Kugel geformt in Frischhaltefolie mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2. In der Zwischenzeit eine Pieform fetten und den Rhabarber mit dem Wasser kurz garkochen. Nicht so lange kochen, daß die Stücke zerfallen. Abkühlen lassen.
3. Den Teig gleichmäßig in die Form drücken. Dann mit einer Gabel mehrfach einstechen. Nochmals in den Kühlschrank stellen.
5. Schokolade in kleine Stückchen hacken.
4. Den Ofen auf 200ºC vorheizen und den Teig 12 min backen.
5. Den gebackenen Teig aus dem Ofen nehmen und die Schokolade darüberstreuen. Mit einem Backpinsel die schmelzende Schokolade gleichmäßig verteilen. Kuchen abkühlen lassen.
6. Creme fraiche, Puderzucker und Vanillemark verrühren und auf dem gebackenen Pie verteilen.
7. Erdbeeren halbieren oder vierteln und zusammen mit dem Rhabarber auf der Creme verteilen.
8. Für den Guß das Rhabarberwasser mit etwas Speisestärke und nach Wunsch Zucker aufkochen. Dann sofort auf dem Kuchen verteilen.

Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $$
Zubereitungszeit: 2 Stunden inklusive Ruhezeit

Sonntag, 9. Juni 2013

Stachelbeer-Marzipankuchen

Wer zum Wochenendkaffeekränzchen die Kombination aus süß und sauer mag, dem sei dieser sommerliche Kuchen empfohlen.
Für eine kleine Reckteckform ca. 25 x 35 cm

Zutaten
Für den Teig
3 dl Weizenmehl
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
1 dl Puderzucker
1 Eigelb
1 EL Mineralwasser, kalt

Für den Belag
ca. 1 dl Stachelbeermarmelade
ca. 1 dl Stachelbeeren (gefrorene gehen genauso gut)
270 g Marzipan
100 g zimmerwarme Butter
2 Eier

Zubereitung
1. Mehl, Zucker und Butter miteinander mischen, bis alles in gleichgroße Krümel zerfallen ist.
2. Eigelb und Wasser zugeben und alles schnell zu einem Teig verkneten, der dann als ca. 1 cm dicke Schicht in die Form gedrückt wird.
3. Die Form mit dem Teig für etwa 45 min in den Kühlschrank stellen.
4. Die Butter für den Belag in eine Schüssel geben und das Marzipan mit einer groben Reibe in die Schüssel reiben. Butter und Marzipan mit dem Knethaken gut vermischen und die Eier jeweils einzeln untermischen, bis sich eine unwiderstehliche Creme gebildet hat.
5. Den Ofen auf 175°C vorheizen, dann den Boden für etwa 15 min backen, herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
6. Die Marmelade auf dem Boden verteilen. Dann die Marmelade mit der Marzipancreme bedecken.
7. Die Stachelbeeren bis zur Hälfte in die Marzipancreme drücken.
8. Den Kuchen dann noch einmal bei 175°C weitere 30 min backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 2 Stunden inkl. 45 min Ruhezeit und 45 min Backen