Sonntag, 30. September 2012

Schwedische Pilzsuppe mit Pfifferlingen und Apfelcider

Es ist Pilzzeit!!! Hier ein raffiniertes Rezept mit dem gewissen Etwas dank Apfelcider.

Für 6 Teller als Vorspeise

Zutaten
ca. 500 g Pfifferlinge (je mehr umso besser)
500 g bis 1 kg andere Waldpilze (je mehr umso besser, ich hab Semmelstoppelpilze verwendet)
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
3 Zwiebeln
1 Portion Sellerie
ca. 30 g Bitter
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 großer Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
2 l Hühner- oder Gemüsebrühe
200 ml Apfelcidre
200 ml Sahne
Saft einer halben Zitrone
eine Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung
1. Knoblauchzehen (mit Schale) halbieren und in 3 EL Olivenöl in einer ofenfesten Form bei 180°C 20 min im Ofen backen, bis der Knoblauch schön braun ist.
2. Pilze putzen und in Stücke schneiden. Die Pfifferlinge erst einmal zurückbehalten.
3. Zwiebel und Sellerie fein hacken bzw. in Stücke schneiden.
4. Zwiebel, Sellerie und Thymian in der Hälfte der Butter anbraten, bis die Zwiebel braun ist.
5. Waldpilzstücke zugeben und mitbraten. Dann den Inhalt der Pfanne in einen Topf geben.
6. Knoblauchzehen schälen und mit in den Topf geben.
7. Mit Gemüsebrühe, Cidre und Sahne auffüllen und alles 30 min simmern lassen.
8. In der Zwischenzeit die Pfifferlinge in der restlichen Butter braun braten. Die Pilze warm stellen, und den Bratensatz zur Suppe geben.
9. Die Suppe mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft und Basilikum würzen.
10. Mit gebratenen Pfifferlingen und Toast servieren.
 
Schwierigkeitsgrad: **
Zubereitungszeit: ca. 60 min
Kosten: $ wenn man die Pilze selbst sammelt, $$$ wenn man sie kauft

Sonntag, 23. September 2012

Apfel-Buttermilch-Kuchen

Ein sehr einfach zuzubereitendes Rezept für einen leichten und wirklich leckeren Blechkuchen ohne Butter, den man auch gut transportieren kann. 
Für ein Blech
 
Zutaten
180 g Zucker
2 Eier
2 Eiweiß
500 ml Buttermilch
200 g Weizenmehl
200 g Weizenvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
5 Äpfel
1 Päckchen Vanillezucker
Zimt
Rosinen

Zubereitung
1. Eier, Eiweiß, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Nach und nach Mehl und Backpulver, sowie Buttermilch unterrühren. 
2. Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
3. Da der Teig sehr flüssig ist, das Blech mit Backpapier auslegen und einen hohen Rand überstehen lassen. Dann den Teig auf das Backpapier geben. Mit Apfelstücken, Zimt und Rosinen belegen. 
4. Bei 180°C 25-30 min backen.
 
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 60 min

Schwedischer Apfelkuchen aus Åmål

Dieser Apfelkuchen wird nach einem alten schwedischen Rezept zubereitet. Das ganze Kuchen zu nennen, ist etwas gewagt, denn es gibt keinen Teig. Trotzdem ist das Ergebnis superlecker, wenn man es warm mit Vanillesauce oder Eis ißt.

Für 4-6 Personen als Desert
 
Zutaten
6 Äpfel
1 dl Mandeln
50 g Butter
1 EL Mehl
2 EL Milch
1 dl Zucker

Zubereitung
1. Ofen auf 225°C vorheizen. 
2. Mandeln überbrühen und schälen, dann hacken. 
3. Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. 
4. Die Apfelstücken in eine eingefettete Auflaufform geben und für 5-10 min im Ofen backen. 
5. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Mehl, Milch, Mandeln und Zucker unterrühren. Alles über die Äpfel geben und zusammen für ca. 20 min backen, bis der Kuchen braun wird.
 
Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 50 min

Berliner Apfelkuchen

Ein echter Klassiker der Apfelsaison, von dem mir Gallina schon vor 2 Jahren das Rezept verraten hat. Seitdem wird der Berliner Apfelkuchen jeden Herbst aufs Neue gebacken.

Für eine Springform = 12 Stücke
Zutaten
Für den Teig:
375 g Mehl
120 g Zucker
180 g Margarine oder Butter
2 Eier
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
1 l gesüßtes Apfelmus
75 g Rosinen
½ TL Zimt
4 EL Speisestärke
Zubereitung
1. Zutaten für den Teig zusammenkneten, bis er eine geschmeidige Kugel gibt. 
2. Diese ½-1h im Kühlschrank ruhen lassen. 
3. Dann 2/3 des Teiges dünn in der Springform ausbreiten, am Rand richtig hochdrücken.
4. Apfelmus mit Rosinen, Zimt und Speisestärke gut verrühren und in die Form füllen.
5. Den restlichen Teig als Gitter oder ausgestochene Decke auf den Kuchen legen.
6. Den Kuchen mindestens 50 min bei 180°C in der Mitte des Ofens backen.
Schwierigkeitsgrad: **
Kosten: $ 
Zubereitungszeit: 10 min für den Teig, 1/2 bis 1 Stunde Ruhzeit, 10 min Teig und Füllung in die Form, 50 min backen

Cremige Kartoffelsuppe

Familienrezepte haben zurecht einen gewissen Status, sind sie doch über Jahre hinweg gekocht und verfeinert worden. Das folgende Rezept ist bestechend einfach und vielleicht deshalb so lecker.

Für 4 Personen als Hauptspeise

Zutaten
ca. 2 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 gelbe oder rote Paprika
1 Lauchstange
2 mittelgroße Karotten
Ein handtellergroßes Stück Selleriewurzel
Wasser
Gemüsebrühe
1 kleine Chilischote






Zubereitung
1. Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann waschen.
2. Karotten und Sellerie schälen und würfeln. Paprika und Chili entkernen und kleinschneiden. Lauch putzen und in grobe Ringe schneiden.
3. Die Kartoffeln und das übrige Gemüse in einen großen Topf geben und mit Wasser füllen, bis alles bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis die Karotten- und Kartoffelstücke gar sind.
4. Den Topfinhalt mit einem Pürierstab glatt pürieren.
5. Mit Gemüsebrühe abschmecken.
 
Zur Suppe passen ausgezeichnet Bockwürstchen, geröstete Zwiebeln, ein Löffelchen Sambal Olek, Speckwürfelchen, Fleischklößchen oder getrocknete Pilze. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: ca. 40 min


Sonntag, 16. September 2012

Pastinaken-Spinat Suppe

Zutaten:

2 große Pastinaken (insg. etwa 500g)
1 großer Bund Suppengemüse
1 kleine Zwiebel
3-4 Stückchen getrocknete Steinpilze
1/4l Weißwein
1 Becher Creme fraiche
250g Blattspinat (TK)
1 Lorbeerblatt
3 Pimentkörner
etwas Selleriegrün
Salz
Pfeffer
Muskat
Cayennepfeffer
Paprikapulver
etwas Parmesan als Topping

Zubereitung:
a) Gemüsebrühe
1. Suppengemüse und Zwiebel putzen und kleinscheiden. Steinpilze in wenig Wasser einweichen.
2. Gemüse in wenig Butter anschwitzen und mit dem Weißwein und den Pilzen samt Wasser ablöschen.
3. Das Lorbeerblatt, die Pimentkörner, Pfeffer Selleriegrün und Petersilienstiele zugeben und mit etwas Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist
4. ca. 1h köcheln.
5. Gemüsereste und Gewürze mit der Schaumkelle aus der Brühe nehmen.

b) Pastinaken-Spinat Suppe
1. Pastinaken putzen und in Stückchen schneiden. Alles in die Suppe geben und köcheln, bis es gar ist.
2. Suppe pürieren und erneut auf den Herd stellen und den Blattspinat zugeben. Je nachdem, ob ihr frischen oder TK Spinat nehmt verändert sich die nun folgende Köchelzeit bis der Spinat gar ist.
3. Creme fraiche unterheben und mit Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer würzen.
4. Suppenteller nach Belieben mit Parmesan garnieren.


Anmerkung:
Wenn ihr der Brühe ein Suppenhuhn oder 2-3 Hähnchenschenkel zugebt habt ihr eine tolle Hühnerbrühe und das abgelöste Fleisch ist eine tolle Suppeneinlage.
Die Brühe kann eingefroren und für zahlreiche Rezepte als Grundzutat genutzt werden

Zubereitung:
20min Schnippel- und Pürier- Zeit
1h Kochzeit für die Brühe
20-30min zum fertig kochen der Suppe

Kosten:
$-$$

Kürbisauflauf „Miracoli“



Der Herbst ist da!

Dieses Rezept ist super einfach und eines der Wenigen, bei dem ich auf Zutaten aus dem "Fertigessen" -Regal zurückgreife.

Zutaten:
1 kleiner Hokaido Kürbis
1 große rote Zwiebel
500g Rinderhack
1/2 Becher Sahne
etwas frischen Parmesan
Paprika Pulver
Cayennepfeffer
Olivenöl
1x die Tomatensauce und die Gewürze aus einer großen Packung "Miracoli - Spagetti mit Tomatensauce"

Zubereitung:
1. Backofen auf 200grad vorheizen
2. Kürbis waschen und die Kerne entfernen.
3. Kürbis in Stückchen schneiden und mit etwas Olivenöl in eine Auflaufform geben und etwa 20min backen, bis die Stückchen weich und leicht gebacken sind.
4. Während der Kürbis bäckt das Rindfleisch in wenig Öl anbraten.
5. Zwiebel vierteln und dann in feine Streifen schneiden. Wenn das Fleisch fast fertig ist, die Zwiebeln hinzugeben und mitbraten.
6. Wenn alles gebräunt ist, 300ml Wasser, das Tomatenmark und die Miracoli Gewürtze zugeben und gut vermengen.
7. Mit Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen.
8. 1/2 Becher Sahne zugeben und auf niedrigster Stufe köcheln, bis der Kürbis fertig ist.
9. Hackfleisch zu dem Kürbis in die Auflaufform geben und alles vermengen.
10. Den Auflauf mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen und nochmal ca. 10min gratinieren.
Fertig


Anmerkung:
Ich mag die Spagetti aus der Miracoli Packung nicht und für mich braucht der Auflauf keine zusätzliche Beilage. Ihr findet hier bestimmt ein paar Rezepte in die ihr die Nudeln verwurschteln könnt.

Zubereitungszeit:
30-40min
Schwierigkeit:
*
Kosten:
$-$$
(ich hatte Kürbis und Parmesan zu Hause und hab für den Rest noch 7€ bezahlt, allerdings war es kein BioRindfleisch)

Blumenkohl Auflauf



Blumenkohl Auflauf

* Als Hauptspeise für 2 Personen*

Zutaten:
1 kleiner Blumenkohl
2 große, festkochende Kartoffeln
3 große Bio-Eier
500g Schlagsahne
75g Parmesan
etwas Butter zu Fetten der Form
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung
* Blumenkohl putzen und in größere Röschen teilen.
* Kartoffeln schälen und in ca. 2x2cm große Stücke teilen.
* Kartoffeln und Blumenkohl in kaltem, gut gesalzenem Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze solange garen, bis die Röschen fast gar sind.
* In der Zwischenzeit die Sahne, die Eier und die Gewürze zu einer homogenen Masse aufschlagen und dann 75g Parmesan zugeben und gut vermischen.
* Eine Auflaufform mit Butter einfetten, den Boden leicht mit etwas der Sanemischung bedecken und ein paar kleine Butterflocken verteilen.
* Die Form sollte gut an die Menge des Gemüses angepasst sein, denn wenn zu viel Platz zwisschen dem Gemüse ist und die Sahnemischung nicht alles gut umhüllt wirds trocken und stockt nicht richtig gut zusammen. Ich hatte eine beschichtete Blechform mit 24x21x4,5cm Innenmaß, das war genau richtig.
* Das Gemüse abgießen und kurz abdampfen lassen (ca. 5min) damit alles Kochwasser verdampft und die Sahnemischung später besser am Gemüse bindet. So gibts einen schön stabielen Auflauf, der auf dem Teller nicht zerfließt.
* Das Gemüse gleichmäßig in der Form verteilen (Blumenkohl am besten mit den Stielen nach unten) und die Sahnemischung darüber verteilen.
* Alles im vorgeheizten Backofen bei nicht mehr 150grad backen, bis das Ei gestockt, und die Oberfläche braun ist. Die niedrige Temperatur stellt sicher, dass die Sahnemischung langsam stockt und nicht zu schnell von oben verbrennt, dadurch wird die Masse irgendwie schön fluffig.
* Auflauf aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Fertig.
* Für den besonderen Kick den Auflauf auf dem Teller noch mit gesalzener, brauner Butter übergießen. * I love it!*

 
Kosten
(etwas mehr bei Biozutaten, vor allem bei den Eiern spielt die Qualität eine große Rolle für den Geschmack. Ich hatte diesmal alles (sogar die Sahne) in einem Hofladen um die Ecke gekauft. Sehr lecker! Würd ich wieder so machen... okay der Parmesan war aus dem Supermarkt.

Zubereitung
*
Anmerkung
Dieser Auflauf ist fast so etwas wie eine Fitatta, weil sehr viel Ei enthalten ist.
Wirklich super einfach und sehr lecker.
Wenn man den Auflauf nicht als Hauptspeise, sondern als Beilage essen möchte passt kurzgebratenes Fleisch dazu und die oben angegebenen Menge reicht locker für 3 Personen.
Mit einem großen Blumenkohl, 4 großen Kartoffeln und der 1 1/2 fachen Menge Sahnemischung reichts für 4 sehr ordentliche Hauptgänge oder als Beilage für ne halbe Kompanie.

Kürbiscurry

Es gibt nichts Schöneres, als sich mit Freunden zu verabreden und gemeinsam zu kochen, zu quatschen und ein Brettspiel zu spielen, findet ihr nicht?
Im Vorfeld zermartert man sich aber grundsätztlich erstmal den Kopf, was man eigentlich auf den Tisch bringen soll, schließlich bereitet man selten so große Mengen zu - und beim Schnippeln helfen wollen die Besucher unter Umständen auch. Man läuft also durch den Supermarkt und durchkämmt die Regale. Zum Glück ist der Herbst kulinarisch eine sehr inspirierende Zeit und die Theken sind voller Köstlichkeiten.
So hat das satte Orange von Möhren und Kürbissen uns gestern angeregt, dieses Rezept zu kreieren:

Zutaten

für 6 bis 8 Personen

800g mageres Putenfleisch, geschnetzelt
1 EL Butter
etwas Butterschmalz
1 gehäufter EL + etwas Mehl
Salz, Pfeffer
rotes Currypulver
Ingwerpulver
Koriandersaat, gemahlen
Paprikapulver, edelsüß
1 Chilischote, getrocknet oder mehr nach Belieben
2 EL Instantbrühe ohne Glutamat
1 Becher Créme Fraîche á 200g
100 bis 200ml Milch
2 El Agavendicksaft oder Honig
2 mittelgroße Tomaten
1 rote und 3 gelbe Paprika (ca. so groß wie eine Damenfaust)
350g Hokkaidokürbis
3 große Bio-Möhren
2 kleine Zwiebeln
2 bis 3 Knoblauchzehen
10 große, frische Basilikumblätter
ein EL Tomatenmark
500ml Möhrensaft




Zubereitung

  • Fleisch waschen, trockentupfen, leicht salzen und Pfeffern. In Mehl wenden.
  • Fleisch ganz kurz bei hoher Temperatur in Butterschmalz anbraten, so dass es leicht braun wird.
  • Fleisch vom Herd nehmen und in den Backofen stellen, ohne diesen einzuschalten! Das Fleisch wird nur kurz zwischengelagert.
  • Zwiebeln schählen, fein würfeln. Knoblauch ebenso.
  • Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Kürbis von den Kernen befreien und in feine Spalten (0,5 cm dick) scheiden, diese dann nochmals zerkleinern in je 4 bis 5 Stücke.
  • Paprika von den kernen befreien und fein würfeln.
  • Tomaten würfeln.
  • In einem großen Topf Zwiebeln anschwitzen. Knoblauch hinzufügen, wenn die Zwiebeln anfangen leicht braun zu werden.
  • Zuerst die Möhren dazu geben. Kurz anbraten.
  • Dann kommt der Kürbis hinein. Ebenfalls kurz anbraten.
  • Mit dem Möhrensaft ablöschen und zum Köcheln bringen bei mittlerer Hitze.
  • Brühe einrühren.
  • Jetzt Paprika und Tomaten hinzufügen und alles 3 bis 5 Minuten köcheln lassen.
  • Tomatenmark untermischen.
  • Chilischote zerstoßen und unterrühren.
  • Butter (ein reichlicher EL) in einem separaten Schüsselchen mit dem EL Mehl zu einer Masse verkneten und in den Topf geben. Gut umrühren. Die Soße wird jetzt dicklicher.
  • Milch hinzugeben, je nachdem, wie flüssig eure Soße ist. Erfahrungsgemäß dickt das Mehl gut an. Sollte die Soße zu dünn sein, wartet den übernächsten Schritt ab und schaut, ob ihr entweder nochmals 1 EL Tomatenmark oder noch etwas von der Mehl-Butter-Masse hinzufügen müsst.
  • Curry aufkochen lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet.
  • Créme Faîche untermischen.
  • Ist die Soße zu dick: Mit Gemüsebrühe, Milch oder Möhrensaft verdünnen. 
  • Das Fleisch hinzugeben.
  • Mit den Gewürzen, und dem Agavendicksaft/Honig abschmecken.
  • Nochmals aufkochen lassen und auf jeden Fall nachwürzen - in der Regel fehlt zu allererst Salz!
  • Das Curry kurz simmern lassen  bei schwacher Hitze bzw. Resthitze.
  • Topf vom Herd nehmen und im Ofen für 5 bis 10 Minuten ruhen lassen, ohne ihn anzumachen. 
  • Nachwürzen!
  • Basilikumblätter waschen, hacken und auf das fertige Curry streuen.
Dazu passen Reis, Bandnudeln oder Kartoffeln. Mit mehr Flüssigkeit eignet sich das Curry auch prima als Suppe. In diesem Falle einfach nach dem Kochen alles kurz anpürieren.

Kosten: $$
Schwierigkeitsgrad: **
Dauer: 1,5 Stunden plus Ruhezeit


Eingelegter Feta

Man hat nicht immer das Geld und die Zeit, allen schmacklichen Neigungen des Alltags nachzugeben, wann auch immer sie einem in den Sinn kommen. Leckere Antipasti vom Wochenmarkt zum Beispiel sind großartig, aber wenn man an den Markttage einfach keine Zeit hat, welche zu kaufen, oder einem der nötige Euro mehr fehlt, denkt man über Alternativen nach.
Warum nicht selber etwas einlegen, ganz ohne viel Aufwand und Geld? Ich hab es mit Feta probiert und geschmeckt hat es super! Der Bonus? Das ganze hat gerade mal 5 Minuten gedauert und hält sich locker ein paar Tage im Kühlschrank. Lange Wartezeiten? Fehlanzeige!

Zutaten

200g Feta oder weißen Käse
1 Prise Meersalz oder "normales" Salz (je nach Salzgehalt der Lake)
10 schwarze Pefferkörner
1 bis 2 TL getrocknete, italienische Kräuter (z. B. Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin) - für den Sofortverzehr optional frische Kräuter verwenden
hochwertiges Olivenöl (z.B. Sasso)
optional: Knoblauch, fein gewürfelt und/oder getrocknete Tomaten



Zubereitung

  • Lake vom Käse abgießen.
  • Käse würfeln und in ein großes Schraubglas oder eine Schüssel geben (je nachdem, ob der Käse aufbewahrt werden soll oder gleich gegessen wird).
  • Gegebenenfalls Salz zum Käse geben.
  • Pfeffer im Mörser mahlen und zum Käse geben.
  • Kräuter (und eventuell Knoblauch/Tomaten) dazu geben.
  • Alles mischen.
  • Olivenöl hinzu geben und umrühren. Der Feta muss nicht im Öl schwimmen, sollte aber von alles Seiten damit benetzt werden.
  • Soll der Feta im Kühlschrank aufbewahrt werden, sollte er im Schraubglas mit Öl komplett bedeckt sein.
  • Frische Kräuter und frischer Knoblauch verkürzen die Lebensdauer des Produkts - der Feta sollte in diesem Falle nicht länger als 3 tage aufbewahrt werden.
  • Natürlich schmeckt der Käse umso aromatischer, je länger er mariniert, aber auch gleich nach dem Zubereiten ist er super lecker!
Kosten: $$
Schwierigkeit: *
Dauer 5 bis 10 Minuten + eventuelle Marinierzeit

Freitag, 14. September 2012

Kürbissuppe mit weißem Käse

Kürbissuppen gibt es ja wie Sand am Meer und jetzt, wo wieder Herbst wird, kann man sich auch daran ausprobieren, DAS Rezept zu finden. Ob meins das ultimative Süppchen ist, wage ich zu bezweifeln, aber lecker ist es trotzdem. Also probiert es aus!

Zutaten

für 2 Personen

350g Hokkaidokürbis
1 kleinen Zwiebel
etwas Olivenöl
1 bis 2 TL Instantgemüsebrühe ohne Glutamat (z.B. von Alnatura)
100g weißer Käse oder Feta
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 kleine, getrockenete Chilischote
1 bis 2 EL Kürbiskernöl
1 TL Agavendicksaft oder Honig

Zubereitung

  • Kürbis waschen, von Strunk und Blütenansatz befreien, dann halbieren und Kerne mit einem Löffel herauslösen.
  • Kürbis in dünne Spalten schneiden (ca. 0,5 cm dick), diese dritteln oder vierteln.
  • Zwiebel schälen und fein würfeln. In Öl andünsten bis sie etwas Farbe bekommen.
  • Kürbis hinzu geben und kurz anbraten.
  • 700 ml Wasser hinzu geben und Brühpulver einrühren.
  • Kürbis kochen bis die Spalten weich sind und anfangen zu zerfallen. Je nach Kürbis dauert es ungefähr zwischen 5 und 10 Minuten. 
  • Den Käse in die brodelnde Suppe krümeln und die Temperatur drosseln.
  • Mit Agavendicksaft oder Hönig süßen, dann mit Salz, Pfeffer, Paprika und der zerstoßenen Chili würzen. 
  • Nochmals aufkochen lassen.
  • Suppe vom Herd nehmen und kräftig durchpürieren.
  • Mit etwas Kürbiskernöl beträufelt servieren.


Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: 25 bis 30 min.

Donnerstag, 13. September 2012

Zimtbrot mit Rosinen

Hier mal wieder ein nettes Sonntagnachmittaggebäck, dass durch seine saftig-süßen Rosinen und seine feine Zimtnuance leckere Akzente auf der Kaffetafel setzt ohne im Geschmack aufdringlich zu sein.

Zutaten

für ein großes Zimtbrot mit ca. 20 Scheiben

ca. 500g Mehl
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
150ml warme Milch
150g weiche Butter
2 mittelgroße Eier
1 bis 2 TL Zimtpulver
1Pr. Salz
3 EL Rosinen

Zubereitung

der Teig vorm Schneiden

die Teigquadrate in der Form vorm Backen



  • 500g Mehl, 60g Zucker, Vanillezucker, Salz und Hefe mischen.
  • Warme Milch, Eier und 50g Butter mit dem Mehlmix mit den Knethaken des Rührgerätes oder Muckischmalz zu einem glatten teig verarbeiten - das dauert so etwa 10 Minuten.
  • Teig ca. 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Große Kastenform (ca. 30 cm) buttern.
  • Restlichen Zucker mit dem Zimt mischen.
  • Teig durchkneten.
  • Arbeitsfläche bemehlen und Teig ausrollen, ca. 1 cm dick.
  • Mit einer sauberen Schere den Teig in Quadrate á 10x10cm schneiden, Buttern und mit Zimtzucker und Rosinen bestreuen. Rosinen leicht andrücken.
  • Teigvierecke schichten und in die Form stecken, am besten immer in Fünferschritten, damit nicht alle Rosinen runterkullern.
  • Restlichen Zimtzucker auf den Teig oben drauf streuen.
  • Nochmal 40 Minuten gehen lassen. Brot dabei mit sauberem Tuch abdecken.
  • Brot auf der Mittelschiene backen bei ca. 150°C Umluft oder 170°C E-Herd für einen halbe Stunde.
  • Brot noch etwa 30 Minuten in der Form lassen, dann stürzen und verzehren.

Schwierigkeitsgrad: ***
Kosten: $
Zubereitungszeit: 2 Stunden 45 min inklusive Geh- und Abkühlzeiten

Sonntag, 9. September 2012

Schwedischer Apfel-Kardamom-Kuchen

Es ist endlich wieder Apfelkuchenzeit. Dieser hier ist bei mir mittlerweile schon ein Klassiker.

Für eine Springform und 12 Stücken

Zutaten
125 g Butter oder Margarine
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Milch
1 Ei
1 Päckchen Backpulver
Schale einer Zitrone oder Limette
175 g Weizenmehl
3-4 Äpfel
1 TL gemahlener Kardamom
2 EL Zucker

Zubereitung
1. Ofen auf 175°C vorheizen und Springform einfetten.
2. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
3. Zucker, Vanillezucker, Milch, Ei und Zitronenschale zugeben und schaumig schlagen.
4. Backpulver und Mehl zugeben und glattrühren.
5. Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen.
6. Die Äpfel entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten in den Teig stecken. Achtung: Die Spalten nicht zu dünn schneiden, sonst versinken sie beim Backen im Teig.
7. Mit Kardamom und Zucker bestreuen.
8. In der Mitte des Ofens 30-35 min backen.
9. In Schweden wird Kuchen traditionell mit Vanilleeis und Schlagsahne serviert.
Vorm Backen.
 Schwierigkeitsgrad: *
Kosten: $
Zubereitungszeit: 45 min
 

Dienstag, 4. September 2012

Apfel-Blaubeer-Streuselkuchen

Für meine erste Exkursion habe ich gestern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion noch einen Kuchen für die lieben Mitschüler gebacken - nichts Ausgefallenes, sondern ein Klassiker mit feinen Fruchtnoten, saftigem Boden und leckeren Streuseln.

Wie er gebacken wird, erfahrt ihr hier:

Zutaten

für den Teig

280g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
150g saure Sahne
150g weiche Butter

für den Belag

4 mittelgroße, mürbe Äpfel
1 Prise Zimt
200g Blaubeerkonfitüre (zum Beispiel die hier)
2 bis 3 EL gehackte Mandeln
etwas Hagelzucker

für die Streusel

1 Eigelb
100g Mehl
1 Pk. Vanillezucker
50g weiche Butter
1 Prise Salz





 Zubereitung

  1. Die Teigzutaten mischen und gut durchkneten, am besten zuerste mit den Knethaken des Mixers, dann mit der Hand.
  2. Den Teig etwa 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Zwischenzeitlich die Äpfel schälen und in kleine Spalten schneiden.
  4. Äpfel mit etwas Wasser und dem Zimt im geschlossenen Topf leicht andünsten, außer die Äpfel sind wirklich sehr mürbe, dann werden sie nur mit etwas Zitm bestreut.
  5. Die Streuselzutaten grob von Hand krümelig kneten, kurz abgedeckt beiseite stellen.
  6. Teig ca. 1 bis 1,5 cm dick auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und mit einer Gabel überall einstechen.
  7. Teig 15  bis 20 Minuten vorbacken (bei 170°C Umluft oder 200°C Ober-Unter-Hitze) auf der untersten Schiene.
  8. Das Blech mit dem Boden aus dem Ofen nehmen und mit der Marmelade bestreichen.
  9. Apfelspalten gleichmäßig dick auf der marmelade auslegen, Streusel, mandeln und Hagelzucker darauf verteilen.
  10. Bei gleicher Temperatur nochmal 15 bis 20 Minuten backen.
Kosten: $
Zubereitungsdauer: 1 Stunde + 1 Stunde Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: * *